K+D Ateliertage „Wiens Freiräume“ 25/26

Im Workshop „Zwischen Hof und Insel – Wiens Freiräume skizzieren und gestalten“ beschäftigten sich die Schüler*innen mit unterschiedlichen Stadträumen und deren Atmosphäre. Geplant waren Skizzen in verborgenen Innenhöfen im 1. Bezirk sowie ein Besuch der Ausstellung „Die Donauinsel – 21 Kilometer Freiraum“ im Wien Museum; aufgrund der großen Hitze wurde das Zeichnen ins Museum verlegt und durch Eindrücke aus dem Wien Museum und der KAWS-Ausstellung in der Albertina modern ergänzt.

K+D Ateliertage „Paint it Blacker“ 25/26

Nach einführender Betrachtung der vielfältigen Facetten und Anwendungen schwarzer Pigmentverbindungen in Werken unterschiedlicher Kunstepochen vertieften sich die Schüler*innen über drei Vormittage in freien grafischen Übungen und Entwürfen der Hell-Dunkel-Malerei: in Kohleskizzen schwarzer Katzen, gegenseitigen Tuscheportraits, lavierten Naturdarstellungen und abstrakteren Arbeiten in Nass-in-Nass-Technik nutzten die Teilnehmer*innen des Workshops das lichtabsorbierende Potential der Farbe Schwarz für kontrastreiche monochrome Arbeiten.

K+D Ateliertage „Cyanotypie“ 25/26

Im Rahmen des Cyanotypie Workshops machten sich die Schülerinnen theoretisch und praktisch mit dem Verfahren des Blaudrucks vertraut und nutzten das starke UV Licht der Sonne aus. Sie mischten Chemie, erstellten (digital sowie analog) Vorlagen für die Drucke und erprobten verschiedene Kompositionen als auch Techniken.

K+D Ateliertage „Brettchenweben“ 25/26

Bänder wie im Mittelalter: Die Kunst des Brettchenwebens

Im Rahmen eines zweitägigen Workshops konnten Schüler*innen die jahrhundertealte Technik des Brettchenwebens kennenlernen. Diese Handwerkskunst wurde im europäischen Mittelalter genutzt, um stabile und dekorative Bänder herzustellen, die beispielsweise als Gürtel, Bänder oder Borten dienten. Die Teilnehmenden erlernten zunächst die Grundlagen des Brettchenwebens und fertigten schmale Übungsbänder an, die sich ideal als Schlüsselanhänger oder Armbänder eignen. Anschließend konnten sie ihr Können an einem größeren Projekt erproben und breitere, gemusterte Bänder weben – perfekt als Gürtel, Tragegurt oder Schmuckband. Die Begeisterung und Kreativität der Teilnehmenden führten zu vielen individuellen Unikaten und machten den Workshop zu einem vollen Erfolg.

K+D Ateliertage „Gesichtssachen“ 25/26

Beschäftigung mit dem Thema Gesicht hier einmal anders: Schon die Erzeugung einer Maske mit Gipsbinden war sichtlich für die meisten eine spannende Erfahrung. Nicht weniger dann das Ausgießen der Negativform mit Gips und die Begegnung mit dem eigenen Gesicht „in Stein“. Schließlich die kreative Weiterentwicklung der Maske zu einem „Gesichtskunstwerk“ mit neuem Charakter.

K+D Ateliertage „analog–digital–iPad“ 25/26

Zeichnen mit iPad und Pencil

Der Workshop „analog–digital–iPad“ fand im Rahmen der Ateliertage an drei Tagen mit jeweils unterschiedlichen Schüler*innengruppen statt. Im Mittelpunkt stand die Verbindung von manuellem Zeichnen mit einem digitalen Medium. Mit iPad und Pencil wurde beobachtet, skizziert und gestaltet – direkt vor Ort oder auch ausgehend von Fotos. Entscheidend waren dabei weniger digitale Effekte als genaues Hinschauen, eigene gestalterische Entscheidungen und Experimentierfreude.

Eigentlich war Zeichnen draußen geplant. Bei Außentemperaturen bis zu 40 Grad wurde aus dem Urban Sketching allerdings kurzerhand eine Suche nach den kühlsten Orten der Stadt. Gezeichnet wurde in der Kirche Maria am Gestade, im klimatisierten Einkaufszentrum The Mall, in der Albertina Modern, im MAK mit Fernkälte der Wien Energie und in den klimatisierten U-Bahn-Zügen der Wiener Linien.

Die unterschiedlichen Orte boten vielfältigste Motiv. Die Schüler*innen zeichneten direkt am iPad oder nutzten Fotos als Ausgangspunkt, um daraus eigene digitale Arbeiten zu entwickeln. Dabei entstanden schnelle Beobachtungsskizzen, Architekturstudien, überzeichnete Fotoausschnitte, freie Illustrationen und experimentelle Bildideen. Das iPad erwies sich als flexibles Werkzeug, ersetzte aber nicht das Wesentliche: hinschauen, auswählen, vereinfachen und eigene gestalterische Entscheidungen treffen. Im besten Fall wurde es zu einem digitalen Skizzenbuch, in dem die Hand weiterhin die wichtigste Rolle spielt.

So wurde die Hitze nicht nur zur Herausforderung, sondern auch zum Ausgangspunkt einer besonderen zeichnerischen Stadterkundung. Am Ende standen individuelle digitale Arbeiten – und die Erfahrung, dass Zeichnen fast überall stattfinden kann: in Kirchen, Museen, Einkaufszentren, U-Bahnen und manchmal gerade dort, wo man es nicht erwartet.

K+D Ateliertage „Walls habe Eyes“ 25/26

Street-Art-Workshop „WALLS HAVE EYES – hidden messages“

Mit viel Kreativität und Begeisterung haben unsere Schüler*innen beim Street-Art-Workshop „WALLS HAVE EYES – hidden messages“ die Schule in eine Leinwand verwandelt. Inspiriert vom berühmten Künstler Banksy tauchten die Teilnehmenden in die Welt der Street Art ein und lernten, wie man mit einfachen Mitteln öffentliche Räume künstlerisch gestaltet. Besonders spannend war es, die Architektur unserer Schule – Treppenhäuser, Flure oder Fensternischen – in die eigenen Kunstwerke einzubeziehen. In kleinen Gruppen oder alleine entwickelten die Schüler*innen originelle Bildideen und setzten diese mit der Paste-Up-Technik um. Die fertigen Werke wurden anschließend an ausgewählten Stellen im Schulgebäude temporär angebracht und sorgten für viele staunende Blicke.Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihre Kreativität und ihren Mut, neue Wege zu gehen. Der Workshop hat gezeigt: Kunst kann überall entstehen – man muss nur genau hinschauen!

K+D Ateliertage „Produkt & Illustration“ 25/26

Workshop „Produkt & Illustration – Werbebilder für echte und fiktive Marken“ 

Im Workshop „Produkt & Illustration“ setzten sich Schüler*innen der verschiedenen Oberstufenklassen des Kunstzweiges jahrgangsübergreifend intensiv damit auseinander, wie Produkte und Marken über Bildsprache gestaltet und kommuniziert werden können. Ausgangspunkt war eine sorgfältig konzipierte Präsentation, in der zehn zentrale Stilrichtungen der Werbeillustration anhand ausgewählter Beispiele aus Praxis und Fachliteratur vorgestellt wurden. Ergänzend dazu arbeiteten die Schüler*innen mit Büchern zur Geschichte der Illustration und zur visuellen Kommunikation im Bereich Werbung, um Kriterien für Bildaufbau, Farbwirkung, Typografie und Markeninszenierung zu entwickeln und diese für die eigene Projektarbeit nutzbar zu machen. 

Auf dieser theoretischen Grundlage entwickelten die Teilnehmer*innen anschließend eigenständige Ideen für Werbebilder, überführten diese in eine intensive Skizzenphase und arbeiteten ihre Konzepte zu ausformulierten Plakaten und Anzeigen aus. In der praktischen Arbeit wurden Produktwahl, Bildidee, Schrift und Farbgestaltung bewusst miteinander verknüpft, sodass individuelle Werbebilder entstanden, die die zuvor erarbeiteten gestalterischen Prinzipien sichtbar aufgreifen. Der Workshop verband fundierte Vorbereitung mit konzentrierter Projektarbeit und stärkte sowohl die ästhetische Urteilsfähigkeit als auch die Fähigkeit der Schüler*innen, eigene Produktideen bildnerisch zu entwerfen und visuell überzeugend darzustellen. Auf diese Weise leistete er einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Medienkompetenz, ästhetischer Urteilsfähigkeit und eigenständiger, kritischer Auseinandersetzung mit visueller Werbung, indem die Schüler*innen sowohl gestalterische Fertigkeiten als auch konzeptionelles Denken vertiefen konnten.

K+D Ateliertage „TapArt“ 25/26

Im Rahmen des TapeArt-Workshops gestalteten die Schülerinnen einen Teil des Stiegenhauses der Schule. Dabei wurden zunächst geometrische Formen mithilfe eines Beamers an die Wände projiziert und anschließend mit Klebeband nachgeklebt. Parallel dazu entwickelten die Jugendlichen eigene Muster und freie Kompositionen, die sie selbstständig entwarfen und anbrachten.

Kreativität, räumliches Denken und Teamarbeit standen dabei im Mittelpunkt.

4B Plakatbotschaft 25/26

Die Klasse 4B hat im Kunstunterricht ein Plakat mit verschiedenen Sujets gegen Rassismus gestaltet. Das Plakat wurde auf einer Werbetafel am Volkertmarkt angebracht und setzt dort ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander.

Wir sind stolz darauf, dass das BRG/BORG 2 Lessinggasse auf diese Weise öffentlich Haltung gegen Rassismus zeigt!