6KM Archeologie 26/27

Die 6KM unternahm einen archäologischen Lehrausgang zu den keltischen Ausgrabungen in Eggendorf, Niederösterreich.

Unter einem Acker wurden die Überreste einer keltischen Siedlung und eines Gräberfeldes entdeckt. Die Funde sind etwa 2.500 bis 3000 Jahre alt. Seit mehreren Wochen wird dort sorgfältig gegraben und geforscht. Dabei kamen Tonscherben, Gefäße, Knochen, Schmuck und Waffen, darunter ein Schwert, sowie die Überreste eines Wagengrabes mit eisernen Radreifen zum Vorschein.

Entdeckt wurde die Fundstelle im Rahmen eines Luftbildprojekts der Universität Wien. Anhand von Bewuchs Merkmalen konnten Strukturen erkannt werden, die auf das keltische Gräberfeld hinweisen.

Die 6KM war sehr dankbar, diese spannende Fundstelle besuchen und einen Einblick in die archäologische Arbeit gewinnen zu dürfen.

6KKM Haus der EU 26/27

Am 22. September tauchten die Schüler der 6K und 6KM im Haus der EU in die Welt der Sprachen ein. Bei der Mini-Sprachenmesse konnten sie an 17 mehrsprachigen Aktionstischen neue Sprachen kennenlernen, verschiedene Sprachwelten entdecken und dabei selbst aktiv werden. Eine besondere Herausforderung war das Flüsterdolmetschen, bei dem die Schüler*innen ihr sprachliches Geschick unter Beweis stellen konnten.

1B 4A Kennenlernen 26/27

Gleich in der ersten Schulwoche machte die 1B gemeinsam mit ihrer Buddyklasse, der 4A einen Ausflug in den Augarten.

Bei herrlichem Sonnenschein wurden Kennenlernspiele gespielt, gemeinsam gejausnet und geplaudert.

Die Schüler*innen der 4A begleiteten die Kinder der 1B in Kleingruppen beim Sammeln von Naturmaterialien. Anschließend durften die Schüler*innen der 1B mit ihren gesammelten Schätzen Mandalas legen. Dabei sind viele großartige Werke entstanden.

1Kl. Schloss Hof 25/26

Die ersten Klassen haben letzte Woche mit ihren Klassenvorständinnen ihren allerersten gemeinsamen Klassenausflug nach Schloss Hof gemacht. Dort gab es bei einer sehr interessanten und spannenden Führung viel zu entdecken und zu lernen, sowie danach viel Platz und reichlich Sonne bei der Jause, am Spielplatz und bei den Tieren.

4CD Stadtwanderweg 1 26/27

Sonniger Schulstart am Kahlenberg

Zum Start ins neue Schuljahr hieß es für die 4C und 4D: raus aus dem Klassenzimmer und rein in die Natur! Gemeinsam ging es auf dem Stadtwanderweg 1 hinauf zum Kahlenberg.

Bei strahlendem Sonnenschein wanderten die Schüler*innen durch die Wiener Landschaft, genossen die frische Luft und natürlich auch die gemeinsame Zeit mit ihren Klassenkolleg*innen.

Ein sportlicher und entspannter Start ins neue Schuljahr – so kann das Schuljahr beginnen!

2A Weinlese 26/27

Weinlese in Sivering

Die Klasse 2A wurde eingeladen am 11. September 2026 bei der Weinlese in einem Weingarten einer Mitschülerin in Sievering zu helfen. Es wurden Weintrauben der Sorte Regent auf drei Rebzeilen im Weingarten geerntet. Trotz widriger äußerer Bedingungen, es regnete am Vormittag noch leicht, stürzten sich die Schüler*innen in die Erntearbeit.

Danach mussten die Weinrispen gewaschen und vorgerieben werden.

Nach einem sehr gut mundenden Mittagessen wurde aus den Trauben der Saft gepresst. Von den ca. 50 Litern Ausbeute durfte sich jede Schülerin und jeder Schüler eine Flasche Traubensaft mit nach Hause nehmen.

Alles in allem ein gelungener Ausflug für die ganze Klasse.

Mag. Christian Srnka

78M Salieri Oper 26/27

Am 10. September besuchten die Klassen 7M und 8M gemeinsam mit ihren Klassenvorständen Prof. Theresa Petschina und Prof. Christoph Kögler eine szenische Probe von Antonio Salieris Oper La bella selvaggia am Institut für Gesang in der Musikpädagogik der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Das Besondere an dieser Produktion: La bella selvaggia entstand bereits 1802, verschwand jedoch noch vor ihrer geplanten Aufführung von den Spielplänen. Mehr als zwei Jahrhunderte später wird das Werk nun erstmals auf die Bühne gebracht. Für die Schüler*innen bot sich damit die außergewöhnliche Gelegenheit, mitzuerleben, wie ein über 200 Jahre altes, nahezu vergessenes Werk für seine erste Aufführung szenisch zum Leben erweckt wird.

Begrüßt wurden die beiden Klassen vom Institutsleiter Prof. Alexander Mayr, der einen Einblick in die Entstehung und Organisation der Produktion gab und dabei die Verbindung zwischen universitärer Ausbildung und professioneller Bühnenpraxis aufzeigte.

Vor Beginn der Probe fand außerdem ein Gespräch mit dem Regisseur der Produktion, Muhamed Hrustanovic, statt, der seit diesem Schuljahr auch als Lehrer für Violine und Viola an der Lessinggasse tätig ist. Dabei wurden der historische Hintergrund sowie die Handlung der Oper beleuchtet. Darüber hinaus erhielten die Schüler*innen Einblicke in den heutigen Opernbetrieb: Wie entsteht eine Inszenierung? Welche Schritte liegen zwischen dem ersten Konzeptionsgespräch und einer Premiere? Und welche Berufe und künstlerischen Bereiche wirken dabei zusammen?

Auch die vielfältigen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten an der mdw waren Thema des Gesprächs. Anschließend konnten die Schüler*innen bei der szenischen Probe aus nächster Nähe beobachten, wie musikalische und darstellerische Arbeit ineinandergreifen und eine Oper Schritt für Schritt ihren Weg auf die Bühne findet.

Ein besonderer Vormittag, der Musikgeschichte, universitäre Ausbildung und praktische Theaterarbeit auf eindrucksvolle Weise miteinander verband.

Fotos: Stefanie Sixt

Maturafeier 25/26

Im Rahmen der Maturafeier wurden unseren Maturant*innen zur bestandenen Reifeprüfung gratuliert und die Maturazeugnisse überreicht. Die ehemaligen Schüler*innen und deren Eltern können stolz auf die gezeigten Leistungen sein und sich auf den neuen Lebensabschnitt freuen.

Den außergewöhnlich hohen Temperaturen wurde getrotzt, indem die Überreichung der Zeugnisse im Festsaal stattfand – für die Abschlussfotos hat man sich kurz in den Hof gewagt.

Kunst+Design Ateliertage 25/26

Bereits zum dritten Mal fanden in der letzten Schulwoche die Atelier-Tage für unsere Kunst+Design-Klassen statt. Das inzwischen bewährte Format nutzt die besondere Zeit zwischen Notenschluss und Schulende an drei Vormittagen um künstlerisches und gestalterisches Arbeiten abseits des regulären Stundenplans in den Mittelpunkt zu stellen.

Vom 29. Juni bis 1. Juli konnten unsere Schüler*innen frei aus einem vielfältigen Workshop-Programm wählen, das von Lehrkräften unserer Schule entwickelt und begleitet wurde. In einem offeneren Rahmen war Zeit für künstlerische, gestalterische und handwerkliche Themen, Materialien und Techniken, die während des Schuljahres im Unterricht oft nur am Rand behandelt werden können. Die freie Wahl ermöglichte es den Schüler*innen, eigene Interessen zu verfolgen, neue Arbeitsweisen kennenzulernen und persönliche Ideen umzusetzen.

Die Workshops fanden in jahrgangsgemischten Gruppen statt. Dadurch kamen Schüler*innen unterschiedlicher Klassen miteinander ins Gespräch, arbeiteten gemeinsam und lernten voneinander. Die Atelier-Tage verbinden kreatives Arbeiten, Eigeninitiative und Austausch und haben sich zu einem besonderen Abschluss des Schuljahres im Kunst+Design-Schwerpunkt unserer Schule entwickelt.

K+D Ateliertage „Ankommen“ 25/26

Ankommen – Wahrnehmung hinterlässt Spuren

Ausgangspunkt unseres Workshops war die Frage: Wie wird Wahrnehmung sichtbar?

Zu Beginn machten wir einen ersten Körperabdruck. Nur wenige Berührungspunkte übertrugen sich auf das Papier und wurden in einer Farbe festgehalten. Anschließend folgte eine ATM-Lektion (Awareness Through Movement®) aus der Feldenkrais-Methode. Durch langsame, aufmerksame Bewegung veränderte sich die Wahrnehmung des eigenen Körpers.

Danach entstand ein zweiter Abdruck. Plötzlich waren mehr Kontaktflächen spürbar und sichtbar geworden. Diese neuen Bereiche wurden in einer zweiten Farbe gestaltet. So entstand auf dem Papier eine Art Landkarte der eigenen Körperwahrnehmung – ein Bild der Veränderungen, die durch Aufmerksamkeit und Bewegung möglich wurden.

Im nächsten Schritt gingen wir nach draußen und sammelten Pflanzen. Trotz der großen Hitze versuchten wir, sie bis zum nächsten Tag zu trocknen und für die weitere Gestaltung zu bewahren. Die Pflanzen wurden zu Erinnerungen an den Ort und den Moment und fanden später ihren Platz in den Bildern.

Am folgenden Tag klebten wir alte Plakate zusammen und verwendeten deren weiße Rückseiten als großformatigen Bildträger. Darauf wurden die bemalten Japanpapierblätter aufgebracht. Die verschiedenen Schichten verbanden sich zu einer Collage aus Körperspuren, Farbe und Naturmaterialien.

Ein gemeinsamer Besuch im Foto Arsenal führte uns in eine Art Brut-Fotoausstellung mit Arbeiten von Künstler*innen mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen. Ihre Werke zeigten eindrucksvoll, dass künstlerischer Ausdruck nicht an akademische Regeln gebunden ist, sondern aus persönlicher Erfahrung, Wahrnehmung und einer ganz eigenen Sicht auf die Welt entstehen kann. Diese Begegnung ermutigte uns, den eigenen Spuren zu vertrauen und unsere Arbeiten frei weiterzuentwickeln.

Zum Abschluss wurden die eigenen Werke weiterbearbeitet: Sie wurden genäht, ergänzt, mit den gesammelten Pflanzen bestückt und individuell ausgearbeitet. Jede Arbeit erzählt ihre eigene Geschichte – von Bewegung, Wahrnehmung, Berührung und der Verbindung zwischen Körper, Natur und künstlerischem Ausdruck.

So entstand nicht einfach ein Bild, sondern ein sichtbarer Prozess: ein Werk, das zeigt, wie sich unsere Wahrnehmung verändern kann und wie diese Veränderung zu einer künstlerischen Form wird.