WPF Ethik 17/18

Workshop in der actionFabrik der youngCaritas

Am 14. 12. 2017 besuchten wir, die Wahlpflichtfach-Ethik-Gruppe mit Frau Prof. Peer, einen Workshop in der actionFabrik der youngCaritas in der Heiligenstädter Straße 31. Die Themen waren Vorurteile, Toleranz und Identität.

Als wir ankamen, bat uns die Leiterin des Workshops, Laylan, ihr Alter, ihre Herkunft, Ausbildung und familiäre Situation zu erraten. Wir waren von den Ergebnissen dieses kleinen Ratespiels sehr überrascht und Laylan hat dies als Demonstration benutzt, um uns zu zeigen, dass wir Menschen schnell und ohne viel Nachzudenken vorverurteilen. Dabei sollte man Menschen erst kennenlernen und dann vom Charakter her beurteilen, was für eine Person das ist. Das hat Laylan uns mit einem weiteren kleinen Spiel verdeutlicht, in dem wir ein Blatt mit Menschen mit bestimmten Berufen bekommen haben und 5 von ihnen aussuchen mussten, um sie für 2 Jahre lang auf eine einsame Insel mitzunehmen. Nachdem wir unsere Entscheidungen getroffen haben (die meisten haben den Chirurgen, die Köchin und den Architekten genommen), fanden wir die Hintergrundgeschichten der einzelnen Personen raus und erfuhren, dass z.B. die Köchin drei Menschen vergiftet hat und der Flüchtling ein exzellenter Programmierer war, bevor er aus Syrien flüchten musste. Man sollte also niemals zu schnell urteilen.
Ein weiteres Spiel war, dass wir Karten bekommen haben, auf denen stand, was für eine Person wir jetzt sein würden (z.B. man ist schwarz/arbeitslos/ein Flüchtling/homosexuell/eine sehr bunt gekleidete Frau etc.). Dann las Laylan einige Behauptungen vor: „Meine Meinung wird in der Gesellschaft geschätzt.“, „Ich kann wann immer ich will ins Kino gehen.“, usw. Traf eine Behauptung auf einen zu, musste man einen Schritt nach vorne gehen. Die Person, die die Flüchtlingskarte hatte, hat kaum einen Schritt nach vorne getan, ebenso die körperlich behinderte. Das sollte uns zeigen, dass nicht jeder Mensch dieselben Möglichkeiten hat, sich weiterzuentwickeln und im Leben nach vorne zu kommen. Toleranz ist eben deshalb wichtig, weil man ansonsten vielen Menschen ihre Chancen auf ein besseres Leben wegnimmt.
Anschließend haben wir noch nach ein paar Begriffen gesucht, die für uns die Identität ausmachen. Dazu gehören z.B. das Aussehen, das Alter, die Hautfarbe, die politische Meinung, die Religion und die Nationalität. Wir haben noch darüber diskutiert, dass Menschen oft Gruppen bilden, um sich angehörig zu fühlen, was dazu führen kann, dass man Leute ausschließt. Deswegen gibt es auch noch immer Rassisten und Xenophobe – unglaublich, da wir im 21. Jahrhundert leben. Auch interessiert sich jeder dafür, woher man kommt und ob man einen Migrationshintergrund hat. Wenn man auch sagt, dass man Österreicher_in ist, wird man trotzdem gefragt, woher die Eltern kommen. Wieso muss man sich eigentlich für ein Land entscheiden, darf man nicht beides sein, wenn man sich in beiden Kulturen wohl fühlt? Wieso muss man sich einer Gruppe anschließen?
Danke an Laylan und an das ganze Team der youngCaritas für diesen spannenden Nachmittag!

Dina R., 7AV, Özlem A., 7BV, Almedina H., 7BV

6CV Projekt ZiS 17/18

Projekt ZiS (Zeitung in der Schule)

„Zeitung in der Schule“ ist ein unabhängiger Verein, gegründet 1950 vom Verband Österreichischer Zeitungen(VÖZ).
Indem ZiS Schulen gratis qualitativ hochwertige Zeitungen bereitstellt, wollen sie die Schüler/innen zum Zeitunglesen animieren, da es sehr wichtig ist, Zeitungstexte sinnerfassend lesen und hinterfragen zu können. Außerdem hilft es, die Lesekompetenz zu fördern und die Schüler/innen am neusten Stand zu halten, was das politische Geschehen betrifft.
Im Deutschunterricht bei Frau Prof. Peer haben wir uns mit den Zeitungen „Kurier“ und „der Standard“ befasst, die wir von ZiS zwei Wochen lang gratis erhalten haben. Mir hat dieses Zeitungsprojekt, bei welchem wir viel gelesen, Artikel verglichen und diskutiert haben, sehr gefallen, da es den Unterricht abwechslungsreicher machte und wir viel darüber mitbekommen haben, was derzeit in Österreich und weltweit passiert. Außerdem wurden uns die offensichtlichen Unterschiede zwischen den Gratiszeitungen „Heute“ und „Österreich“ und qualitativ hochwertigen Zeitungen wie „Kurier“ und „der Standard“ noch klarer veranschaulicht, denn: Eine Meinung ist eben kein Argument – und Themenauswahl ist schon Manipulation!

Zareta O., 6CV

8DH Weihnachtslabor 17/18

Last-Minute-Weihnachtsgeschenke

In der letzten Laboreinheit vor Weihnachten haben die Schülerinnen und Schüler der 8DH gemeinsam mit Prof. Kracher und Prof. Penkner Weihnachtsgeschenke gemacht. Es wurden angenehm duftende Badepralinen und spritzige Wunderkerzen angefertigt, die große Freude bereiteten.

2A Parkforschung 17/18

Exkursion der 2A in den Stadtpark

Hautnah erlebten die Schülerinnen und Schüler der 2A den bunten Herbst während eines Ausfluges in den Stadtpark. Dort lernten sie wesentliche Merkmale heimischer Bäume kennen und sammelten auch Blätter für den Biologie-Unterreicht.

Studienberatung 17/18

Am Dienstag, den 12. und Mittwoch, den 13. Dezember 2017 besuchten uns StudentInnen der Österreichischen Hochschülerschaft – eingeladen von den Bildungsberaterinnen Prof. Wagner und Prof. Labner.

studber 1
studber 2
studber 3

Im Rahmen dieses Vortrages erfuhren die SchülerInnen der 8.Klassen Wissenswertes für ihre Studienwahl und konnten anschließend Fragen zu einzelnen Studienrichtungen stellen.

7N1 Universität 17/18

Wir schnuppern Uni-Luft.

Am Montag 11.12.2017 waren die SchülerInnen der 7N1 am Nachmittag an der Universität Wien am AECC Physik. Grund für den Besuch war eine Lehrveranstaltung mit dem Titel „Fachdidaktisches Vertiefungsseminar zum Thema Strahlung (Moderne Physik)“, in welcher die Studierenden an der Universität eine Unterrichtsstunde zum Thema Strahlung entwickeln und vorbereiten mussten. Die SchülerInnen der 7N1 waren nun die Testklasse für die Studierenden.

Jeder Studierendengruppe wurden 2 SchülerInnen zugewiesen. In diesem Setting unterrichteten die Studierenden die SchülerInnen eine Stunde lang und hatten dadurch die Möglichkeit ihr Unterrichtsmaterial und ihre Planung auf Fehler und Problem zu untersuchen.

Die SchülerInnen der 7N1 waren mit Eifer bei der Sache und gaben den Studierenden wertvolle Tipps zum Material. Am Ende gab es als Belohnung für alle SchülerInnen etwas Süßes und die Erfahrung an der Universität gewesen zu sein.

Das B(O)RG Lessinggasse ist Kooperationsschule der Universität Wien und leistet als solche einen wertvollen Beitrag sowohl zur Ausbildung von künftigen Lehrkräften, als auch in der fachdidaktischen Forschung.