8CBT/WPF Gallerie Knoll 19/20

Am Nachmittag des 6.11. besuchten SchülerInnen der Klasse 8CBT und des Wahlpflichtfachs PuP, im Rahmen eines Kunstprojekts gemeinsam das Depot der Knoll Galerie in der Esterhazygasse, wo Herr Hans Knoll und sein Assistent eigens für diesen Anlass drei Lightboxes aus der Serie „Défilé“ des russischen Künstlerkollektivs AES+F aufgebaut hatten.

Die Fotocollagen dieser aus insgesamt sieben Objekten bestehenden Serie zeigen lebensgroß Körper von Verstorbenen, die in Kleidungsstücke der Haute Couture gehüllt sind. In ihrer Gesamtheit ergeben sie ein Défilé, das ebenso an eine Modenschau wie an die Totentanzdarstellungen des Mittelalters erinnern kann und so die Jahrtausende alte Beziehung zwischen Tod und Ästhetik thematisiert.

Aus der Präsentation, bei der Herr Knoll auch von kontroversiellen Reaktionen von MessebesucherInnen auf die Arbeiten berichtete, entwickelte sich ein Gespräch, in dem es um Authentizität („Sind das echte Leichen?“) ging, um die Legitimität von der Verwendung menschlicher Körper für Kunstprojekte, um das Verhältnis von Kunstschaffenden und Werken, um verschiedene Formen und Auffassungen von Ästhetik, und nicht zuletzt um Emotionen, die solche Arbeiten in den Betrachtenden auslösen. Auch die Erkenntnis, dass viele der aufgeworfenen Fragen nicht eindeutig zu beantworten sind, sondern häufig neue Fragen aufwerfen, prägte den Gesamteindruck dieser Veranstaltung, aus der von den Anwesenden sicher niemand unberührt hervorging.

6K2 Shades Tour 19/20

Die SchülerInnen der 6K2 nahmen Anfang Oktober an einer „Shades Tour“ zum Thema Sucht und Drogen teil. Nach einer Vorbereitungsrunde in der Schule, machten wir uns auf den Weg in den 6. Bezirk, wo die außergewöhnliche Tour startete. Der Stadtspaziergang wurde von zwei ehemals suchtkranken Guides geführt, die uns durch ihre eigenen Erfahrungen interessante Einblicke geben konnten. Die Guides sprachen über ihre Sucht, die Gründe, die zu dieser Sucht führten und die damit verbundenen Herausforderungen im täglichen Leben. Die Themen Sucht und Drogen wurden dadurch auf eine etwas andere Art und Weise beleuchtet und wir hatten die Möglichkeit tatsächlich betroffenen Personen Fragen zu stellen.

7N1 Ärzte ohne Grenzen 19/20

Wie werden Menschen in Krisengebieten mit Wasser oder Nahrung versorgt? Wie leben tausende Flüchtlinge in großen Lagern? Wie funktioniert die ärztliche Versorgung in Ebola-Gebieten?

Anfang Oktober konnte die 7N1 die Arbeit der unabhängigen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen aus nächster Nähe erleben. Personen, die in Krisengebieten im Einsatz waren, gewährten den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in ihre beeindruckende Tätigkeit. Die Schülerinnen und Schüler waren von der Lebenssituation der Menschen in Katastrophengebieten sehr betroffen aber sie zeigten sich auch von der Hilfsbereitschaft beeindruckt, wie folgende Kommentare verdeutlichen:

„Wenn ich solche Ausstellungen und Bilder sehe und ich verstehe, wie Menschen in armen Gebieten leben, weiß ich meinen Wohlstand sehr zu schätzen. Gottseidank lebe ich in Wien.“

„Die Ausstellung war sehr interessant und sehr schön, um Leuten zu zeigen, wie es Menschen in anderen Ländern momentan geht. Man sieht auch, wie Gegenstände oder Nahrung, die für uns eine Selbstverständlichkeit sind, dort gar nicht vorkommen oder nur schwer zu bekommen sind.“

„Mir ist klar geworden, wie wichtig solche Hilfsorganisationen sind und dass sie besser unterstützt werden sollten.“

„Es war schön, die Liebe für die Mitmenschen zu sehen.“

„Ich finde, dass diese Arbeit sehr viel Mut und Durchhaltevermögen verlangt.“

Mülltrennung 18/19

Unsere ersten und zweiten Klassen übernehmen Verantwortung für die Umwelt!

Die Schülerinnen und Schüler der 1A, 1B, 2A und 2B trennen ab sofort ihren Müll und werden dabei von ihren Klassenvorständen tatkräftig unterstützt. Welches Papier darf in den Papiermüll? Welches Plastik kann gemeinsam mit PET-Flaschen entsorgt werden? Das ist gar nicht so einfach! Doch unsere ersten und zweiten Klassen sind mittlerweile Expertinnen und Experten der Mülltrennung. Sie sind deshalb auch grandiose Vorbilder und zeigen, wie einfach es ist, Verantwortung zu übernehmen – mach es ihnen doch nach!

Vortrag: Rotes Kreuz

Auf Hilfseinsatz mit dem Österreichischen Roten Kreuz

Nach den Semesterferien erwartete 130 SchülerInnen der höheren Oberstufenklassen ein ebenso spannender wie lehrreicher Vortrag von Dr. Michael Kühnel. Dr. Kühnel ist ein ehemaliger Schüler unserer Schule, der als Arzt beim Roten Kreuz bereits viele Male in Katastrophengebieten half.

Durch sehr eindrucksvolle Bilder ließ er die SchülerInnen an seinen Einsätzen in Thailand nach der Tsunamikatastrophe oder in Westafrika während des Ebola-Ausbruchs teilhaben. Er erzählte von der Arbeit des Roten Kreuzes ebenso wie von berührenden persönlichen Erfahrungen während seiner Hilfseinsätze. So hörten die SchülerInnen von der fachgerechten Aufbereitung von Trinkwasser, dem Bau von Latrinen und der Versorgung von Menschen in Not. Besonders betroffen zeigten sich die SchülerInnen von den menschenunwürdigen Zuständen im ehemaligen Flüchtlingslager in Idomeni.

Die SchülerInnen waren von Dr. Kühnels Hilfsbereitschaft und mentaler Stärke sehr beeindruckt.

Kilo gegen Armut

Das BRG/BORG II, Lessinggasse hat sich an der „Aktion Kilo gegen Armut“ von youngCaritas beteiligt. Es wurden zahlreiche Lebensmittel und Hygieneartikel für Menschen in Not gesammelt.

Vielen herzlichen Dank den großzügigen SpenderInnen!!

Dialog im Dunkeln 18/19

Im November 2018 hatten wir als Ethikgruppe (Prof. Alpoguz) im Rahmen unseres Unterrichtsprojekts „Der würdevolle Umgang mit Anderen“ eine großartige Führung im „Dialog im Dunkeln“ und die Erfahrungen, die wir dabei machen durften, bewegten uns zutiefst. Aus diesem Grund entschieden wir uns, den gesamten Erlös unserer Buffetstände am Elternsprechtag den fantastischen „guides“, die mit viel Geduld und Nachsicht mit uns Sehenden diese Führungen machten, zu spenden.

Am 13. Dezember hatten wir die große Ehre, einige guides und Susi, den sanftmütigen Blindenhund, zu treffen, mit ihnen zu plaudern und ihnen den Betrag von 520 Euros zu übergeben. Die Freude war auf beiden Seiten sehr groß und lebensbereichernd.

7AD/7AN/7BV

MMSK 18/19

Make Me Smile Kenia

Unsere Fußabdrücke in Kisumu/Kenia

Für die ländliche Bevölkerung in Kenia sind Ziegen wie Sparbücher. Diese sind anspruchslos, vermehren sich rasch und folglich sind sie eine wertvolle und wünschenswerte Geldanlage. Die Ziegen und/oder ihre Jungen können in Notsituationen verkauft werden, um zum Beispiel eine Krankenhausrechnung oder das längst fällige Schulgeld zu begleichen.

2017
arbeitete unsere ehemalige Kollegin Mag. Elisabeth Lindner-Riegler mit der NGO Make Me Smile Kenia in Kisumu und initiierte das Ziegenprojekt, das von Mag. Emine H. Alpoguz und ihren SchülerInnen mit 29 Ziegen unterstützt wurde.

2018
setzte unsere Kollegin ihren Schwerpunkt auf die Förderung und Unterstützung von Schülerinnen, die lange und beschwerliche (8 – 10 km eine Strecke) Schulwege zurücklegen müssen. Fahrräder sind dabei verlässliche und gute Transportmittel, die den Alltag der Mädchen entscheidend vereinfachen.
Unsere SchülerInnen (Wahlpflichtfach Ethik 7A/7C, 5RG, 6RG und ehemalige MaturantInnen der Kollegin) steuerten 4 Fahrräder bei.


Fortsetzung folgt….

b7

Für das Jahr 2019 streben wir eine Kooperation mit einer Schule im Raum Kisumu an. Unser nächstes Ziel ist es, Grundschulkindern, die oft hungrig in den Klassenzimmern sitzen, mit unentgeltlichem Mittagessen in der Schule zu versorgen. Hierbei stellen wir uns der Aufgabe, eine Schule mit Saatgut nachhaltig zu unterstützen.

Taschenrechnerspende 18/19

Die Lessinggasse engagiert sich für ihre Mitmenschen

Ende September wurden von unserer Schule 13 tolle, funktionstüchtige Taschenrechner der Marke TI 92 inkl. Ladegeräte und Benutzerhandbücher an den Verein Ute Bock für ihr Schulsachenlager übergeben. Der Verein Ute Bock ist sehr dankbar für die Spende, wie das Dankesschreiben zeigt! Und wir freuen uns sehr, dass das Schulzentrum Lessinggasse helfen konnte.

Brief
Ute Bock

„Bloody Wednesday“ 18/19

Blutspendeaktion 2.0

Passend zu Halloween wurde am Mittwoch, den 24. Oktober bereits die zweite Blutspendeaktion an der Lessinggasse durchgeführt. Zehn spendenwillige SchülerInnen und fünf LehrerInnen – unterstützt von Schülerinnen des Wahlpflichtfachs Ethik – sind in die Blutspendezentrale des Österreichischen Roten Kreuzes gefahren, um sich für ihre Mitmenschen einzusetzen!

Die MitarbeiterInnen des Roten Kreuzes haben sich rührend um uns gekümmert und zeigten sich begeistert von der Einsatzfreudigkeit der jungen ErstspenderInnen – ihr Wille Gutes zu bewirken überwog eindeutig die Angst vor Nadeln! Wir sind sehr stolz auf unsere Blutsschwestern und Blutsbrüder!