Im Rahmen des TapeArt-Workshops gestalteten die Schülerinnen einen Teil des Stiegenhauses der Schule. Dabei wurden zunächst geometrische Formen mithilfe eines Beamers an die Wände projiziert und anschließend mit Klebeband nachgeklebt. Parallel dazu entwickelten die Jugendlichen eigene Muster und freie Kompositionen, die sie selbstständig entwarfen und anbrachten.
Kreativität, räumliches Denken und Teamarbeit standen dabei im Mittelpunkt.
Als abschließendes Kunstprojekt widmeten sich die Schüler*innen der heurigen 8K jenen Themen, die sie persönlich bewegen – Fragen, Erfahrungen und Beobachtungen, die ihnen im wahrsten Sinn des Wortes „unter den Nägeln brennen“. Dabei wählten sie neben traditionellen Kunstformen auch Ausdrucksformen zeitgenössischer Kunst – von Installation und Video über Fotografie und Objektkunst bis hin zu raumbezogenen und medialen Arbeiten.
In ihren Werken treten persönliche Gedanken, Sorgen, Ängste und Haltungen in einen Dialog mit gesellschaftlichen Fragen. So entstanden Arbeiten, die individuelle Perspektiven sichtbar machen und zugleich zum Hinsehen, Nachdenken und Hinterfragen anregen.
Begleitend zu diesem künstlerischen Prozess reflektierten die Schüler*innen in ihren selbst gestalteten Katalogbeiträgen die Entstehung, Bedeutung und Wirkung ihrer eigenen Arbeiten, öffneten aber auch den Blick nach außen, indem sie fremde Stimmen einbezogen und ihre Werke aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten ließen.
Schüler*innen der Kunstklassen haben sich im Wahlpflichtfach Bildnerisches Gestalten und Werken im Wintersemester intensiv mit Skulptur und Plastik auseinandergesetzt. Nach Abschluss der praktischen Arbeiten besuchten sie das MUMOK, um die Medardo-Rosso-Retrospektive zu erkunden. Die Ausstellung bot spannende Einblicke in die Entwicklung der modernen Skulptur bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Das Verständnis für Material, Form und Ausdruck wurde vertieft und durch begleitende Skizzen ergänzt.
Die Wahlpflichtfachgruppe Bildnerisches Gestalten /(6K/7K/8K) besuchten in der Albertina Modern die umfassende Retrospektive des zeitgenössischen Künstlers Erwin Wurm. Partizipation stand dabei im Vordergrund – mittels Handlungsanweisungen wurden die Schüler:innen zu One Minute Sculptures und somit für einen kurzen Moment Teil eines Kunstwerks. Eigene Skizzen und Texte der Schüler:innen sollten ihre individuellen Eindrücke vor Ort festhalten.
Die Klasse 8K hat sich die Werke der Heidi Horten Collection angesehen und mit verschiedenen Positionen in der zeitgebössischen Kunst auseinandergesetzt:
In der 7K wurde das Modell eines Kiosks gefertigt.
Da der Lehrplan der 7. Klasse einen Fokus auf zeitgenössisches Bauen vorsieht, wurden organische Formen hergestellt. Materialbewusstsein, Nachhaltigkeit und biomorphes Bauen wurden dabei ebenso behandelt.
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