7K Bildnerische Erziehung 19/20

Nach dem Besuch der aktuellen Albrecht Dürer-Ausstellung in der Albertina haben sich auch „unsere bildnerischen“ SchülerInnen der 7K mit dem Naturstudium auseinander gesetzt und was gehört dabei zu den schwierigsten Themen: Die Darstellung von Glas und Gläsern eben auch mit der Methode von Weißhöhungen auf Tonpapier, wie wir sie bei Dürer beobachten konnten.

Manche haben zusätzlich noch die Illustration von Unsichtbarem, wie z.B. Düften versucht.

LW Kultur: Marmelade 19/20

Im Rahmen des Themas „Essen“ haben wir heimische Früchte wie z.B. Äpfel, Zwetschken und Birnen zu Marmelade verarbeitet. Schon beim Einkochen war die Vorfreude auf das fertige Produkt groß und nicht nur SchülerInnen aus anderen Klassen kamen in der Küche vorbei, um herauszufinden, was denn hier so herrlich duftete.

„Lessings süße Früchtchen – mit Liebe und viel Spaß von den SchülerInnen der Kulturwerkstatt handgemacht!“ 🙂

Herzlichen Dank an alle KollegInnen, die uns mit Arbeitsutensilien und den nötigen Räumlichkeiten unterstützt haben!

7N&T BE Tiefdruck 19/20

Nachdem sich die SchülerInnen der 7. Klassen (7N1, 7N2, 7N3,7T) in BE kritisch mit verschiedenen Massenmedien beschäftigt haben (vor allem mit Zeitschriften, die ihnen täglich in die Hände fallen) und sie daraus surrealeCollagen hergestellt haben, wurden diese linear umgesetzt und mittels Tiefdruckverfahren vervielfältigt.

Sowohl in der Diskussion als auch in den Bildarbeiten zeigt sich, dass viele Probleme unserer Umwelt durchaus ernsthaft wahrgenommen werden und fast alle SchülerInnen beschäftigen – wenn auch nicht in so krasser Form oder düsteren Visionen, wie manche Printmedien sie erscheinen lassen. Immer wieder faszinierend sieht man auch bei diesen gut gelungenen Tiefdrucken auf handgeschöpftem Büttenpapier, wie unterschiedlich jeder einzelne seine eigenen Themen findet und einbringt.

LW-Kultur Trachten 19/20

Besuch bei Tostmann Trachten

Am 23. Oktober besuchten wir im Rahmen der Lernwerkstatt Kultur das Trachtengeschäft Tostmann. Gexi Tostmann reiste extra aus Seewalchen am Attersee an, um uns in ihren Räumlichkeiten am Mölker Steig im 1. Bezirk, einen Einblick in die Welt der österreichischen Tracht zu geben. Dabei erfuhren wir nicht nur Wissenswertes über das Dirndl, sondern auch eine Anekdote über die Lederhosen des Kaiser Franz Joseph.

Ein unvergessliches Erlebnis war aber zweifellos das Anprobieren der Trachten: Die SchülerInnen durften sich ein Dirndl bzw. eine Lederhose und eine Trachtenjacke aussuchen und mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Maria anziehen. Beim Vorführen und Besprechen der Modelle sahen wir wieder einmal mehr, wie Kulturen einander bereichern. Denn wer hätte gedacht, dass türkische oder indische Muster die Grundlage für einen österreichischen Dirndlstoff sein können?

Außerdem kam es zu interessanten Gesprächen zwischen Frau Dr. Tostmann und einigen SchülerInnen über ägyptische und afghanische Trachten sowie den dazu passenden Schmuck.

Überraschend, aber eigentlich nicht verwunderlich, war auch, dass ein Mensch mit so viel Lebenserfahrung wie Gexi Tostmann, Jugendliche dazu ermuntert, beim Kauf ihrer Kleidung auf nachhaltige, sozial faire und tierschutzkonforme Produktion zu achten, indem sie lieber qualitativ Hochwertiges vom Flohmarkt kaufen, als etwas, das sie schon nach kurzer Zeit wieder wegwerfen.

Durch die Freundlichkeit, mit der wir empfangen wurden, sowie das umfangreiche Wissen und ausgeprägte Interesse von Frau Dr. Tostmann an anderen Kulturen, hat dieser Besuch bei uns allen tiefen Eindruck hinterlassen.

8CBT/WPF Gallerie Knoll 19/20

Am Nachmittag des 6.11. besuchten SchülerInnen der Klasse 8CBT und des Wahlpflichtfachs PuP, im Rahmen eines Kunstprojekts gemeinsam das Depot der Knoll Galerie in der Esterhazygasse, wo Herr Hans Knoll und sein Assistent eigens für diesen Anlass drei Lightboxes aus der Serie „Défilé“ des russischen Künstlerkollektivs AES+F aufgebaut hatten.

Die Fotocollagen dieser aus insgesamt sieben Objekten bestehenden Serie zeigen lebensgroß Körper von Verstorbenen, die in Kleidungsstücke der Haute Couture gehüllt sind. In ihrer Gesamtheit ergeben sie ein Défilé, das ebenso an eine Modenschau wie an die Totentanzdarstellungen des Mittelalters erinnern kann und so die Jahrtausende alte Beziehung zwischen Tod und Ästhetik thematisiert.

Aus der Präsentation, bei der Herr Knoll auch von kontroversiellen Reaktionen von MessebesucherInnen auf die Arbeiten berichtete, entwickelte sich ein Gespräch, in dem es um Authentizität („Sind das echte Leichen?“) ging, um die Legitimität von der Verwendung menschlicher Körper für Kunstprojekte, um das Verhältnis von Kunstschaffenden und Werken, um verschiedene Formen und Auffassungen von Ästhetik, und nicht zuletzt um Emotionen, die solche Arbeiten in den Betrachtenden auslösen. Auch die Erkenntnis, dass viele der aufgeworfenen Fragen nicht eindeutig zu beantworten sind, sondern häufig neue Fragen aufwerfen, prägte den Gesamteindruck dieser Veranstaltung, aus der von den Anwesenden sicher niemand unberührt hervorging.

1. Klassen in der Bibliothek

Die Führungen durch die Schulbibliothek mit den Schülerinnen und Schülern der heurigen 1. Klassen waren wieder sehr lustig und spannend! Nachdem Fr. Prof. Peer alles gezeigt und erklärt hatte, ging es losmit dem Stationenbetrieb in Kleingruppen. Viele nützten auch schon die Gelegenheit, ihre ersten Bücher aus der Schulbibliothek auszuborgen. Allen hat´s gefallen und sie sind sich einig: Die grüne Sofa-Landschaft und die Sitzkissen sind „megacool“!

WPF-BGW Kanubau 18/19

Im Wahlpflichtfach BGW bauen Schüler_innen ein Kanu in „Skin-on-Frame“ Bauweise.

Erste Ideen und Entwürfe für ein „echtes Paddelboot“ sind an traditionelle Kayaks und Umiaks, aber auch an irische Currachs und Coracles und an moderne Faltboote angelehnt. Die Umsetzbarkeit der Entwürfe wird modellhaft erprobt. Als Bootstyp für den Bau unseres Bootes wählen wir schließlich den des kanadischen Prospector Kanus. Es soll zumindest drei Personen tragen können, leicht sein und mit einfachen Mittel gebaut werden können. Bei der Entwicklung des Bauplanes helfen uns die zahlreichen Bau- und Erfahrungsberichte von enthusiastischen DIY-Bootsbauern im Internet. Vor allem in Nordamerika gibt es eine große Community an Kanuten, die ihre Boote selbst bauen und ihr Wissen auch gerne teilen.

Das Holzgerüst fertigen wir aus astfreien Tannenholz-Leisten für die längs laufenden Senten, und aus gehobelten Haselnuss-Stöcken für die quer liegenden Spanten. Um diese Spanten biegen zu können, bauen wir aus einem Abflussrohr, einem alten Druckkochtopf, einem Gartenschlauch und einer Camping-Herdplatte eine „Dampfbiege-Maschine“, die ihren Zweck hervorragend erfüllt. Senten, Spanten, Kiel und Süllrand werden auf unserer, für den Zusammenbau errichteten Helling montiert und mit einer künstlichen Sehne verbunden. Schließlich wird das Holzgerüst lackiert um es wasserfest zu machen. Als Material für die Bespannung verwenden wir „Ballistic-Nylon“. Das Gewebe wird nach dem Aufziehen auf das Gerüst mit Hilfe eines Bügeleisens geschrumpft,und mit transparentem Polyurethan-Lack wasserfest versiegelt. Aus Holzresten werden zwei Stechpaddel gebaut.

Um die Funktionstüchtigkeit des Kanus auch testen, und mit anderen Booten vergleichen zu können, verbringen wir Ende Juni drei sonnige Tage am Campingplatz Breitenbrunn am Neusiedlersee. Neben den Testfahrten bleibt noch Zeit, die sonnigen Frühsommertage zu genießen und das Schuljahr gemeinsam ausklingen zu lassen.

Lernwerkstatt Kultur Ausflug

Gestern haben wir uns – ausgerüstet mit Stadtplänen – in die oftmals verwinkelten Gassen des 1. Bezirks begeben. Vorbei an der Oper, dem Hotel Sacher, der Albertina und der Augustinerkirche ging’s zuerst zu den römischen Ausgrabungen am Michaelerplatz, danach wagten wir uns in den „Tiefen Graben“, erklommen die steile Stiege hinauf zur Wipplingerstraße und gelangten schließlich zum Judenplatz, auf welchem sich auch ein Lessing-Denkmal befindet (s. Foto). Die vorletzte Station war die Ankeruhr. Im Dom stellten wir uns zuletzt noch der Frage der Fragen: Was bedeutet „Epoche“? Diese und weitere zu klären wird Aufgabe der nächsten Wochen sein.