1ABC KOKO-Workshops 19/20

KOKO – oder: wie Giraffe und Wolf

Alle drei ersten Klassen haben im November an einem Workshop zum Thema ‘Kommunikation und Konfliktlösung’ mit Prof. Göweil und Prof. Bachner teilgenommen. Ziel des Workshops war es, den SuS die Wolfs- beziehungsweise Giraffensprache näher zu bringen.

In spielerischer Form wurden Beobachtungen gemacht, dahinterliegende Gefühle analysiert, die zugrunde liegenden Bedürfnisse erforscht und mögliche Hilfestellungen angeboten. Die Aktivitäten umfassten Gesprächsrunden, Partnerarbeiten, die Vorbereitung und Darbietung von Mini-Sketches, das Zuhören von Geschichten, die Analyse unterschiedlicher Sprechstile, verschiedene Auflockerungsspiele und eine gemeinsame Jause.

Die 1C hat außerdem mit Prof. Motycka in BE eindrucksvolle Plakate zu diesem Thema erstellt. Herzlichen Dank allen Beteiligten und vor allem den Schülerinnen und Schülern, die sich wirklich gut auf diese Workshops eingelassen haben!

7K Bildnerische Erziehung 19/20

Nach dem Besuch der aktuellen Albrecht Dürer-Ausstellung in der Albertina haben sich auch „unsere bildnerischen“ SchülerInnen der 7K mit dem Naturstudium auseinander gesetzt und was gehört dabei zu den schwierigsten Themen: Die Darstellung von Glas und Gläsern eben auch mit der Methode von Weißhöhungen auf Tonpapier, wie wir sie bei Dürer beobachten konnten.

Manche haben zusätzlich noch die Illustration von Unsichtbarem, wie z.B. Düften versucht.

LW Kultur: Marmelade 19/20

Im Rahmen des Themas „Essen“ haben wir heimische Früchte wie z.B. Äpfel, Zwetschken und Birnen zu Marmelade verarbeitet. Schon beim Einkochen war die Vorfreude auf das fertige Produkt groß und nicht nur SchülerInnen aus anderen Klassen kamen in der Küche vorbei, um herauszufinden, was denn hier so herrlich duftete.

„Lessings süße Früchtchen – mit Liebe und viel Spaß von den SchülerInnen der Kulturwerkstatt handgemacht!“ 🙂

Herzlichen Dank an alle KollegInnen, die uns mit Arbeitsutensilien und den nötigen Räumlichkeiten unterstützt haben!

7N&T BE Tiefdruck 19/20

Nachdem sich die SchülerInnen der 7. Klassen (7N1, 7N2, 7N3,7T) in BE kritisch mit verschiedenen Massenmedien beschäftigt haben (vor allem mit Zeitschriften, die ihnen täglich in die Hände fallen) und sie daraus surrealeCollagen hergestellt haben, wurden diese linear umgesetzt und mittels Tiefdruckverfahren vervielfältigt.

Sowohl in der Diskussion als auch in den Bildarbeiten zeigt sich, dass viele Probleme unserer Umwelt durchaus ernsthaft wahrgenommen werden und fast alle SchülerInnen beschäftigen – wenn auch nicht in so krasser Form oder düsteren Visionen, wie manche Printmedien sie erscheinen lassen. Immer wieder faszinierend sieht man auch bei diesen gut gelungenen Tiefdrucken auf handgeschöpftem Büttenpapier, wie unterschiedlich jeder einzelne seine eigenen Themen findet und einbringt.

LW-Kultur Trachten 19/20

Besuch bei Tostmann Trachten

Am 23. Oktober besuchten wir im Rahmen der Lernwerkstatt Kultur das Trachtengeschäft Tostmann. Gexi Tostmann reiste extra aus Seewalchen am Attersee an, um uns in ihren Räumlichkeiten am Mölker Steig im 1. Bezirk, einen Einblick in die Welt der österreichischen Tracht zu geben. Dabei erfuhren wir nicht nur Wissenswertes über das Dirndl, sondern auch eine Anekdote über die Lederhosen des Kaiser Franz Joseph.

Ein unvergessliches Erlebnis war aber zweifellos das Anprobieren der Trachten: Die SchülerInnen durften sich ein Dirndl bzw. eine Lederhose und eine Trachtenjacke aussuchen und mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Maria anziehen. Beim Vorführen und Besprechen der Modelle sahen wir wieder einmal mehr, wie Kulturen einander bereichern. Denn wer hätte gedacht, dass türkische oder indische Muster die Grundlage für einen österreichischen Dirndlstoff sein können?

Außerdem kam es zu interessanten Gesprächen zwischen Frau Dr. Tostmann und einigen SchülerInnen über ägyptische und afghanische Trachten sowie den dazu passenden Schmuck.

Überraschend, aber eigentlich nicht verwunderlich, war auch, dass ein Mensch mit so viel Lebenserfahrung wie Gexi Tostmann, Jugendliche dazu ermuntert, beim Kauf ihrer Kleidung auf nachhaltige, sozial faire und tierschutzkonforme Produktion zu achten, indem sie lieber qualitativ Hochwertiges vom Flohmarkt kaufen, als etwas, das sie schon nach kurzer Zeit wieder wegwerfen.

Durch die Freundlichkeit, mit der wir empfangen wurden, sowie das umfangreiche Wissen und ausgeprägte Interesse von Frau Dr. Tostmann an anderen Kulturen, hat dieser Besuch bei uns allen tiefen Eindruck hinterlassen.

START-Stipendien 19/20

START-Stipendium für engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund

Das Schulzentrum Lessinggasse ist außerordentlich stolz auf zwei neue Preisträgerinnen des START-Stipendiums für engagierte SchülerInnen mit Migrationshintergrund! Die Stipendien wurden am 24. Oktober 2019 im Rahmen einer feierlichen und anerkennenden Begrüßungsfeier unter anderem an Arezou Najm (8CH) und Mariam Soliman (6M) übergeben (https://www.start-stipendium.at/start-wien-begruessungsfeier-verabschiedung-der-absolventinnen/). Wir gratulieren den beiden Schülerinnen von Herzen für diese großartige Leistung!

Das START-Stipendium bietet nicht nur eine materielle Unterstützung, es wird auch großes Gewicht auf die ideelle Förderung durch Weiterbildung, Beratung uvm. gelegt. Das Ziel ist, den StipendiatInnen den Weg zur Matura und die anschließenden Bildungsabschlüsse zu erleichtern.

Israa Amin (8N1) ist bereits START-Stipendiatin und fasst ihre eindrucksvollen Erfahrungen für uns zusammen: „Ich bin seit einem Jahr eine Stipendiatin im START-Stipendien-Verein Österreich. Seitdem zählt START als meine zweite Familie, die mehr als 100 Mitglieder hat. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir eine kleine Familie sind, wenn wir uns alle treffen. START gibt mir viele Chancen, um Neues zu lernen, um mich weiterzubilden und um neue Freundschaften zu schließen. Außerdem zeigt mir START viele verschiedene Wege und Möglichkeiten, wie ich mich in der Schule verbessern kann.“

8CBT/WPF Gallerie Knoll 19/20

Am Nachmittag des 6.11. besuchten SchülerInnen der Klasse 8CBT und des Wahlpflichtfachs PuP, im Rahmen eines Kunstprojekts gemeinsam das Depot der Knoll Galerie in der Esterhazygasse, wo Herr Hans Knoll und sein Assistent eigens für diesen Anlass drei Lightboxes aus der Serie „Défilé“ des russischen Künstlerkollektivs AES+F aufgebaut hatten.

Die Fotocollagen dieser aus insgesamt sieben Objekten bestehenden Serie zeigen lebensgroß Körper von Verstorbenen, die in Kleidungsstücke der Haute Couture gehüllt sind. In ihrer Gesamtheit ergeben sie ein Défilé, das ebenso an eine Modenschau wie an die Totentanzdarstellungen des Mittelalters erinnern kann und so die Jahrtausende alte Beziehung zwischen Tod und Ästhetik thematisiert.

Aus der Präsentation, bei der Herr Knoll auch von kontroversiellen Reaktionen von MessebesucherInnen auf die Arbeiten berichtete, entwickelte sich ein Gespräch, in dem es um Authentizität („Sind das echte Leichen?“) ging, um die Legitimität von der Verwendung menschlicher Körper für Kunstprojekte, um das Verhältnis von Kunstschaffenden und Werken, um verschiedene Formen und Auffassungen von Ästhetik, und nicht zuletzt um Emotionen, die solche Arbeiten in den Betrachtenden auslösen. Auch die Erkenntnis, dass viele der aufgeworfenen Fragen nicht eindeutig zu beantworten sind, sondern häufig neue Fragen aufwerfen, prägte den Gesamteindruck dieser Veranstaltung, aus der von den Anwesenden sicher niemand unberührt hervorging.

6K2 Shades Tour 19/20

Die SchülerInnen der 6K2 nahmen Anfang Oktober an einer „Shades Tour“ zum Thema Sucht und Drogen teil. Nach einer Vorbereitungsrunde in der Schule, machten wir uns auf den Weg in den 6. Bezirk, wo die außergewöhnliche Tour startete. Der Stadtspaziergang wurde von zwei ehemals suchtkranken Guides geführt, die uns durch ihre eigenen Erfahrungen interessante Einblicke geben konnten. Die Guides sprachen über ihre Sucht, die Gründe, die zu dieser Sucht führten und die damit verbundenen Herausforderungen im täglichen Leben. Die Themen Sucht und Drogen wurden dadurch auf eine etwas andere Art und Weise beleuchtet und wir hatten die Möglichkeit tatsächlich betroffenen Personen Fragen zu stellen.