Geschichtsunterricht mal anders. Die 3C war mit Frau Prof. Frantar, in Begleitung von Frau Prof. Pesendorfer im Schloss Schönbrunn. Dort gab es eine Führung, die Gelegenheit bereits Gelerntes zu teilen und viele neue und sehr spannende Dinge zu erfahren, sowie zu entdecken. 🙂
Wir, die 7K und 8T, durften am 18.09.2024 bei einer Sitzung im Nationalrat zuschauen. Wir haben miterlebt, wie eine Parlamentssitzung abläuft, sowie bei Diskussionen zu aktuellen Themen über den Reformbedarf von Österreich und danach über die aktuelle Hochwassersituation zugehört. Insgesamt wurde sehr viel über Finanzen geredet und insbesondere darüber, wofür Geld ausgegeben werden sollte und wofür nicht. Dabei kam es auch zu einigen Meinungsverschiedenheiten, hitzigen Diskussionen und Zwischenrufen. Das Geschehen war für uns nicht schwer zu verfolgen. Das wurde auch dadurch erleichtert, dass auf einem Bildschirm der Name der Redner:innen, die Partei und das diskutierte Thema angezeigt wurden. Etwas schade fanden wir, dass wir nicht alle Abgeordneten von unseren Plätzen aus sehen konnten, was es etwas schwer machte, einen Überblick über die Applaudierenden und die Zwischenrufenden zu behalten. Zuerst haben Abgeordnete aus dem Nationalrat die Möglichkeit gehabt, Reden zu halten, danach kamen der Bundeskanzler und der Vizekanzler zu Wort. Nach ca. 1,5 Stunden haben wir den Nationalrat verlassen und uns anschließend die Ausstellung im Parlament angesehen. Darin ging es unter anderem um die Geschichte des Parlaments und den Weg zur Mitbestimmung.
Die Lateingruppen der Klassen 5RG2, 5N1, 5K und 6N1 besuchten das wiederaufgebaute römische Stadtviertel Carnuntum. Beim Spaziergang durch die rekonstruierte Stadt der Antike konnten sie Alltagsgegenstände aus dem römischen Leben mit ihren eigenen Händen berühren, selbst in römisches Gewand schlüpfen und sogar ein authentisches Spiel aus der damaligen Zeit nachspielen. Von Wachstäfelchen als Heftersatz, über Papyrus und Pergament, bis hin zu den Graffitis auf den Wänden und auf den Grabsteinen, überall hallte die Ewigkeit der lateinischen Sprache in den Köpfen der Schüler*innen wider. Zum Schluss konnten sie in der taberna mit einem Snack auf Basis von mit garum garniertem getrockneten Aal und beim Besuch in den Thermen zwischen frigidarium, tepidarium e calidarium einen Einblick in einen typischen Tag eines römischen am Donaulimes stationierten Legionärs gewinnen!
Die Wahlpflichtgruppe Religion unternahm einen Lehrausgang auf das Otto-Wagner-Areal zur Gedenkstätte Steinhof und besuchte die Ausstellung des Dokumentationsarchives des österreichischen Widerstandes.
Die Schüler*innen erhielten eine sehr aufschlussreiche Führung über den „Krieg gegen die ‚Minderwertigen‘“. Eine Auseinandersetzung mit Themen wie Nationalsozialismus, Sozialdarwinismus, T4-Aktion, Eugenik, Euthanasie, Holocaust und Antisemitismus ist von enormer Bedeutung, um sich über die Hintergründe der NS-Ideologie bewusst zu werden.
Die Schüler*innen der 4A beschäftigten sich mit verschiedenen Teilbereichen und Stationen des Lebens von Anne Frank. Sie präsentierten ihre zuvor recherchierten Informationen in Form von Interviews, Videos, Podcasts, Tagebucheinträgen, Comics, Foldern oder in Form einer Power Point Präsentation.
Auf Einladung der Vertretung der Kommission in Österreich besuchten Schüler*innen der 7K, 8K und 8M die Institutionen der Europäischen Union in Brüssel.
Durch interessante Vorträge und spannende Ausstellungen wurde uns nähergebracht, wie die EU funktioniert und welche Aufgaben die einzelnen Organe haben. Wir besuchten die Kommission, welche Gesetze vorschlägt, den Rat und das Parlament, in denen die Mitgliedstaaten und Abgeordneten gemeinsam die Vorschläge der Kommission in Betracht ziehen, um sie danach entweder abzulehnen oder nach kleinen Änderungen anzunehmen. Im Parlament bot sich noch die Gelegenheit einer Veranstaltung der sozialdemokratischen Fraktion beizuwohnen, bei der es darum ging zu sehen, welche Themen für die Jugend der EU besonders wichtig sind.
Nach drei spannenden Tagen stand uns im Zuge der Heimreise noch eine kleine Odyssee bevor: Der Nachtzug, der uns nach Wien verfrachten hätte sollen, traf in der Station in Rauchwolken ein. Eine Bremse hatte Feuer gefangen. Nach langwierigem hin und her besorgte das Bahnhofspersonal uns Hotels und einen Ersatzzug am nächsten Morgen. Nach etwa zehneinhalb Stunden Zugfahrt und einem kurzen Aufenthalt in Frankfurt am Main kamen wir erschöpft, aber wohlbehalten am Wiener Hauptbahnhof an.
Gespräch mit Herrn Ronny Böhmer, dem Sohn eines Zeitzeugen
Im Rahmen des GSPB-Unterrichts besuchte uns Herr Böhmer, der Sohn von Robert Böhmer einem Zeitzeugen in Begleitung von Frau Demmer von erinnern.at.
Zuerst zeigte er uns einen Kurzfilm, den er gemeinsam mit seiner Tochter über seinen Vater aufgenommen hat. Im Anschluss konnten wir ihm Fragen stellen. Herr Böhmer hat auch alte Dokumente von seinem Vater mitgenommen, die er im Laufe seiner Recherchen gefunden hat.
Robert Böhmer (1912 bis 1997) war Jude und musste deshalb und aus politischen Gründen elf Monate in Konzentrationslagern (Dachau und Buchenwald) verbringen. Er ist 1939 mit dem Leben davongekommen. Dies war zum Glück noch möglich, denn ab 1941 hätte er nicht mehr freigelassen werden können, da man dies bei der Wannseekonferenz beschlossen hat.
Nach seiner Freilassung flüchtete er nach Argentinien, lernte dort seine Frau kennen, die brachte zwei Kinder zur Welt und zog dann wieder nach Wien.
Wir danken Herrn Böhmer sehr dafür, dass er uns die eindrucksvolle Geschichte seines Vaters erzählt hat und uns alle Fragen so gut wie möglich beantwortet hat.
Wir, die Klasse 4A, haben einen Ausflug in die Demokratie-Werkstatt im Parlament gemacht. Nach den Sicherheitskontrollen, die nur ein Teil der Klasse beim ersten Versuch bestand, gingen wir hoch zu unserem Workshop. Dort bekamen wir eine Erklärung, welche Staaten in der EU sind und wieso diese gegründet wurde. Danach teilten wir uns in verschiedene Gruppen auf und begannen an unserer Zeitung zu arbeiten. Viele zeichneten, während die anderen schrieben. Am Ende waren alle glücklich mit dem Ergebnis und wir fuhren mit unserer wundervollen Zeitung zurück.
Die 2A besuchte die Ägyptisch-Orientalische Sammlung des Kunsthistorischen Museums und konnte die jahrtausendealten Mumien, Totenbücher und Hieroglyphen bestaunen.
Im Rahmen des Biologie- und Geschichte Unterrichts besuchte die Klasse 1Ü dieses sehr spezielle Museum, welches auch Collegium-Medico-Chirurgicum-Josephinum genannt wurde.
Das Josephinum war eine medizinisch-chirurgische Akademie, die angehenden Militärärzten der österreichischen Armee eine, für die damalige Zeit fundierte Ausbildung ermöglichen sollte.
Die Schüler*innen hatten hierbei die Gelegenheit, die aus dem späten 18. Jahrhundert stammende Sammlung von anatomischen Wachsmodellen genauer unter die Lupe zu nehmen. Einige Innenräume wurden mit viel Aufwand und Restaurierungsarbeiten wieder in den Originalzustand der damaligen Epoche zurückversetzt und vermitteln einen lebendigen Eindruck davon, wie es zur Zeiten der Aufklärung gewesen sein musste, innerhalb dieser Wände eine Vorlesung zu besuchen.
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