1ABCDE Theaterbesuch 25/26

Die Schüler*innen der ersten Klassen besuchten die Volkstheater-Produktion „Die total verjüngte Oma oder Mr. Bats Meisterstück“ von Christine Nöstlinger. Was passiert, wenn die Großmutter aufgrund eines Verjüngungszaubers keine Buchteln mit Vanillesoße für den Enkel mehr kocht, sondern selbst zum eigensinnigen Kind wird bzw. wie die Oma dann wieder zurückverwandelt werden kann, das zeigt die Inszenierung von Fanny Brunner mit viel Sinn für Humor und Live-Musik.

7N1 Belvedere 21 25/26

Kunst im Dialog

Unsere Klasse 7N1 besuchte im Rahmen des Fachs Kunst und Gestaltung am Nachmittag das Belvedere 21, wo wir uns mit drei aktuellen Positionen der Gegenwartskunst von Friedl Kubelka/vom Gröller, Sue Williams und Sandra Mujinga auseinandersetzten.

In der Präsentation von Friedl Kubelka/vom Gröller wurden selten ausgestellte Gouachen und Zeichnungen gezeigt, in denen sich autobiografische Motive mit einem poetisch-fantastischen Realismus verbinden. Die Gemälde von Sue Williams machten mit ihren farbintensiven, dicht geschichteten Kompositionen sichtbar, wie Malerei gesellschaftliche Fragestellungen und Körperbilder reflektieren kann. Die raumgreifende Installation von Sandra Mujinga ließ durch hohe textile Figuren und Spiegelungen wiederum den Ausstellungsraum selbst zum Medium werden und schärfte das Bewusstsein für Fragen von Sichtbarkeit, Präsenz und Körper im öffentlichen Raum.

Der Besuch im Belvedere 21 bot den Schüler*innen somit drei gleichwertige, aber sehr unterschiedliche künstlerische Ansätze und ermöglichte eine praxisnahe Vertiefung künstlerischer Betrachtungsweisen. Dies ist in den Fotos dieses Nachmittags dokumentiert.

1Ü 5RG2 Selbstverteidigung 25/26

Stark sein, wenn es darauf ankommt

Mit den ersten Sonnenstrahlen nahmen die Schülerinnen der Klassen 5RG2 und 1Ü an einem Selbstverteidigungskurs in unserer Schule teil. Geleitet wurde dieser von Mag.a Ruth Preining vom Verein Krav Maga Allround.

Krav Maga Allround ist ein offenes und modernes Selbstverteidigungssystem. Es handelt sich weder um einen Kampfsport noch um eine Kampfkunst, sondern um ein praxisorientiertes System, das auf einfachen, instinktiven Reflexen und leicht erlernbaren Techniken basiert. Im Gegensatz zu sportlichen Wettkämpfen gibt es im Ernstfall keine Regeln, erlaubt ist, was funktioniert. Ziel ist es, Menschen zu befähigen, in Gefahrensituationen angemessen auf Gewalt zu reagieren. Die Techniken sind unabhängig von Kraft, Körpergröße, Geschlecht oder Trainingszustand anwendbar und erfordern keinerlei Vorkenntnisse.

„Laut dem Verein der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser (AÖF) hat in Österreich etwa jede dritte Frau seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt, rund 23,5 % der Frauen berichten von körperlicher Gewalt im Laufe ihres Lebens, und mehr als ein Viertel der erwerbstätigen Frauen war bereits von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz betroffen. Auch Daten von Statistik Austria zeigen, dass rund 70 % der Gewalttaten gegen Frauen im sozialen Nahraum, also durch Partner, Familienmitglieder oder bekannte Personen, passieren. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, Mädchen nicht nur kognitiv auf das Leben vorzubereiten, sondern sie auch so zu stärken, dass sie in schwierigen Situationen handlungsfähig bleiben“, erklärt Prof. Dreier-Koch.

Der Kurs vermittelte den Schülerinnen nicht nur konkrete Techniken zur Selbstverteidigung, sondern stärkte auch ihr Selbstbewusstsein und ihre Handlungssicherheit in schwierigen Situationen.

TB Veganes Kochen V 25/26

Bei unserem fünften Koch-Treffen wurde wieder mit viel Freude geschnippelt, gerührt und gewürzt. Unsere Veggies haben ein herrliches Gericht zubereitet und dabei gezeigt, wie viel Kreativität in einer Küche stecken kann.

Die Zutaten wurden sorgfältig vorbereitet, neue Geschmäcker ausprobiert und natürlich durfte auch das Kosten nicht fehlen. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie aus einfachen Zutaten durch Zusammenarbeit und Begeisterung etwas richtig Köstliches entsteht.

Nach dem Kochen wurde gegessen, gelacht und überlegt, was wir beim nächsten Treffen ausprobieren könnten.

Hier folgt das Rezept unseres gestrigen Gerichts, damit man es auch zu Hause nachkochen kann.

Vegan – perfekt zum Winterausklang

Vareniki sind gefüllte Teigtaschen aus Osteuropa.
Heute machen wir sie mit Süßkartoffel, Karotte und Haselnüssen.

Rezept

  1. Gemüse 10–15 Minuten weich kochen (oder in der Mikrowelle garen).
  2. Mit Gewürzen, Ahornsirup und Öl zerdrücken.
  3. Teig kneten und kurz ruhen lassen.
  4. Teig dünn ausrollen, Kreise ausstechen und füllen.
  5. Vareniki kochen, bis sie oben schwimmen.

Einkaufsliste

◯ 340 g Süßkartoffeln
◯ 140 g Karotten
◯ 4 Knoblauchzehen
◯ Salbei (Blätter ganz)
◯ 1 EL Ahornsirup
◯ 1 EL Olivenöl
◯ 1 TL Rosmarin
◯ ½ TL Thymian
◯ ½ TL Salz, ¼ TL Pfeffer
◯ Haselnüsse (zum Anrösten)

Teig – Zutaten

◯ 2 Cups Mehl
◯ 1 EL Maisstärke
◯ ½ TL Salz
◯ ½–¾ Cup Wasser (ca. 120–180 ml)
◯ 2 EL Olivenöl

Alles zu einem glatten Teig kneten.
Zugedeckt (z. B. in Frischhaltefolie oder Dose) 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.


Füllung – so geht’s

340 g Süßkartoffeln, 140 g Karotten und 4 Knoblauchzehen weich dünsten.
Schnell-Variante Mikrowelle: Süßkartoffel einstechen, abdecken und 2×5 Minuten garen.

Dann alles zerdrücken und vermischen mit:

  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Rosmarin
  • ½ TL Thymian
  • ½ TL Salz, ¼ TL Pfeffer

Formen

Teig dünn ausrollen, mit einem Glas Kreise ausstechen.
Füllung in die Mitte geben, zu einem Halbkreis zusammenklappen und die Ränder gut zusammendrücken.

Kochen & Anknuspern

Während die Teigtäschchen ca. 10 Minuten in leicht gesalzenem Wasser kochen:
Zwiebeln anbräunen (goldbraun rösten).

Die fertigen Vareniki zu den gerösteten Zwiebeln geben und alles vorsichtig und langsam in der Pfanne leicht anknuspern.

EYP Mini-Session 25/26

30 Schüler*innen haben gemeinsam mit Leuten aus anderen Schulen an einer Veranstaltung des Europäischen Jugendparlaments EYP an unserer Schule teilgenommen.

Ziel dieser Mini-Session war es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich mit aktuellen Themen auseinanderzusetzen und die Prozesse im europäischen Parlament besser zu verstehen. Dafür wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt und konnten über davor ausgewählte Themen diskutieren. Am Ende wurden für die gegebenen Probleme Lösungen gefunden und gemeinsam mit der Gruppe vor den anderen präsentiert.

Insgesamt war der EYP-Tag sehr lehrreich. Wir habe viel darüber gelernt, wie das Europäische Parlament funktioniert. Zudem wurden unsere Teamfähigkeit und das Selbstbewusstsein durch die spannenden Diskussionen in den einzelnen Gruppen gestärkt.

 Rhea 7K  

1A Märchen & Rollenspiel 25/26

Die Schüler*innen der 1A haben im Rahmen des Deutschunterrichts das Thema „Märchen“ auf vielfältige Weise erarbeitet, so waren sie etwa ganz in der mündlichen Tradition begeisterte Erzähler*innen und konnten in den Stunden ihr Publikum in spannende Welten und Mythen aus aller Welt einführen.

Räuber*innen, Dunkelgnome, wilde Pferde und gefährliche Druden konnte man im Rollenspiel der Schüler*innen antreffen, welches im Augarten stattfand. Kinder und Lehrende freuten sich über den Beginn des Frühlings und die ausgezeichneten Darstellungen der Nachwuchsschauspieler*innen!

6K1T Ethik Shades Tour

Unsere Ethikgruppe 6K1/6T war bei einer Shades Tour zum Thema „Sucht und Drogen“ dabei. Shades Tours organisiert bewegende Touren in Wien. Die Guides sprechen über ihre Erfahrungen mit ihrer Sucht, die Gründe dafür und die damit verbundenen Herausforderungen im täglichen Leben. Abseits davon geben sie einen Überblick, welche Bedeutung und Auswirkung das Thema Sucht für die Gesellschaft hat. Die Erzählungen unseres Guides waren sehr erschütternd und aufwühlend.  All unsere Fragen wurden beantwortet. Diese Tour wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auszüge aus unserem Feedback, das wir ihr geschickt haben, lest ihr hier:

„Ich war auf deiner Shades Tour und es hat mir sehr gefallen. Ich habe mich sehr gefreut so viel Neues zu erfahren. Sowohl die Theorie, also wie kommt man zu einer Sucht und welche Drogen es gibt, als auch deine Lebensgeschichte, fand ich sehr interessant. Deine Geschichte war sehr emotional und hat mich bewusster in Bezug auf das Thema gemacht. Als du deine Geschichte erzählt hast, hat es mich richtig berührt und ich habe realisiert wie gefährlich es ist, sich mit falschen Menschen zu umgeben. Ich habe auch verstanden, wie wichtig es ist, Nein sagen zu können. Es freut mich sehr, dass es dir jetzt besser geht, weil es sehr schwer ist, clean zu werden. Ich finde was du machst ist sehr wichtig und du machst es sehr gut. Allgemein fand ich die Tour sehr interessant und ich finde, dass sie mehr Jugendliche machen sollten.“

„Ich fand Ihre Tour über Drogen und Sucht sehr interessant und informativ. Ich habe sehr gut folgen können, habe sehr viel mitgenommen und jetzt weiß ich viel mehr über das Thema. Sie haben alles sehr gut rübergebracht, vor allem, weil es eigentlich ein kompliziertes Thema ist. In sehr kurzer Zeit haben Sie die wichtigsten Sachen erwähnt. Ich fand gut,  das wir am Anfang bisschen drüber geredet haben und danach wir von Station zu Station gegangen sind und sie uns alles gezeigt haben. Ich finde gut, dass Sie sehr offen über das reden. Die Geschichte, die Sie über ihr Leben erzählt haben, hat mich zum Nachdenken angeregt und ich habe danach noch mit meinen Eltern geredet und mir selber noch Gedanken gemacht und es tut mir sehr leid, was sie alles durchmachen mussten. Ich wünsche Ihnen das Beste und weiter den Mut so offen darüber zu reden vor allem mit Personen, die Sie nicht kennen.“

„Ich möchte mich für die Tour durch Wien bedanken! Es war unglaublich spannend und extrem prägend. Es ist sehr toll und stark von dir, uns deine Geschichte so offen zu erzählen. Ich habe mehr über Drogen gelernt als man das im Unterricht je könnte. Unglaublich, wie du das alles geschafft hast und wie du dein Leben wieder ins Positive gebracht hast. Vielen Dank!“

TB Veganes Kochen IV 25/26

Zur Faschingszeit haben unsere Veggies mit viel Spaß vegane Krapfen gemacht – und natürlich auch gleich gegessen.

Das Rezept:

Germkrapfen mit Marmelade

Zutaten:

  1. Packerl Trockengerm (7g)
  2. EL Kristallzucker

180 ml lauwarmes Wasser (=¾ Tasse)

2 EL neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Traubenkernöl)

1 EL Vanilleextrakt

• 250 g glattes Mehl (Type W480), ( 2 Tassen) plus etwas mehr zum Stauben

• 1½ TL fein abgeriebene Orangenschale

• ½ TL Meersalz

ca. 2 Liter Pflanzenöl zum Herausbacken

ca. 250g Marmelade (z. B. Marille) (1 Tasse)

Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung

1. Germ ansetzen

Germ mit Kristallzucker und dem lauwarmen Wasser in einer Schüssel verrühren und etwa 5 Minuten stehen lassen.

Es sollen sich kleine Bläschen bilden – das zeigt, dass die Germ aktiv ist. Falls nichts passiert, ist sie wahrscheinlich nicht mehr frisch.

2. Flüssige Zutaten einrühren

Ol und Vanilleextrakt unterrühren.

3. Teig kneten

Mehl, Orangenschale und Salz dazugeben und alles mit dem Knethaken (oder von Hand) etwa 7-9 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten.

Der Teig darf leicht klebrig sein, sollte aber nicht stark an der Schüssel kleben.

4. Teig gehen lassen

Mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 45-60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Alternativ: über Nacht im Kühlschrank lassen.

5. Krapfen formen

Backblech mit Backpapier belegen.

Arbeitsfläche leicht bemehlen, Teig etwa ½ cm dick ausrollen und mit einem runden Ausstecher (ca. 6-7 cm) Kreise ausstechen.

Auf das Blech legen und nochmals 15 Minuten gehen lassen.

6. Herausbacken

Öl in einem schweren Topf auf 175 °C erhitzen (Thermometer verwenden!).

Krapfen portionsweise goldbraun herausbacken (pro Seite ca. 1-2 Minuten).

Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Füllen & Servieren

Marmelade in einen Spritzsack oder Gefrierbeutel füllen und seitlich in die Krapfen einspritzen.

Mit Staubzucker bestreuen und am besten noch leicht warm genießen.

2B Faschingsklassenhaus 25/26

Auch in diesem Jahr feierte die Klasse 2B den Schulfasching. Im Kunstunterricht gestalteten die Schülerinnen lustige, bunte Zeichnungen für unser Klassenhaus, das sich vom Weihnachtshaus in ein Faschingshaus verwandelte. In diesem Haus hat jeder Schülerin ein eigenes „Zimmer“ und schaut im Faschingskostüm aus dem Fenster, um dem bunten Treiben in der Klasse beizuwohnen. Am Faschingsdienstag diente das Faschingsklassenhaus als Kulisse für die originellen Verkleidungen der Schülerinnen, die in diesem Jahr unter dem Motto „Japan“ standen: Es gab Ninjas, Samurai, Kimonos, Fächer und Reishüte zu sehen.