Die Klassen 1A und 1D fertigten im Unterrichtsfach Geographie und wirtschaftlichen Bildung eine Collage zum Thema „Das ist GWB“ an. Die Schüler*innen arbeiteten sehr fleißig und dabei sind viele tolle, bunte und eindrucksvolle Werke entstanden 🙂


Die Klassen 1A und 1D fertigten im Unterrichtsfach Geographie und wirtschaftlichen Bildung eine Collage zum Thema „Das ist GWB“ an. Die Schüler*innen arbeiteten sehr fleißig und dabei sind viele tolle, bunte und eindrucksvolle Werke entstanden 🙂


Am Freitag, 20.09. fand bei uns an der Schule die Pass Egal Wahl statt, die vom Verein „SOS Mitmensch“ in vielen Betrieben, Schulen und Institutionen durchgeführt wird. Ungeachtet ihrer Staatsbürgerschaft hatten Schüler:innen der 7. und 8. Klassen sowie Lehrkräfte die Möglichkeit, eine Stimme abzugeben und damit ein demokratiepolitisches Zeichen zu setzen.
Mit dieser symbolischen Wahl soll auf das wachsende Problem von Wahlausschluss hingewiesen werden: Fast ein Fünftel der in Österreich lebenden Menschen im Wahlalter sind von den Nationalratswahlen ausgeschlossen, weil sie nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen.
Gewählt wurde von den 7. und 8. Klassen, aber auch viele Lehrkräfte kamen, um ihre Stimme abzugeben. Die Wahlkommission wurde aus Schüler:innen der 6. Klassen gebildet, die sorgfältig Ausweise kontrollierte und die Stimmen auszählte.
H. Dirlinger
Mehr dazu unter https://www.passegalwahl.at/ und Instagram bib_lessinggasse









Politik hautnah: Besuch im Nationalrat
Wir, die 7K und 8T, durften am 18.09.2024 bei einer Sitzung im Nationalrat zuschauen. Wir haben miterlebt, wie eine Parlamentssitzung abläuft, sowie bei Diskussionen zu aktuellen Themen über den Reformbedarf von Österreich und danach über die aktuelle Hochwassersituation zugehört. Insgesamt wurde sehr viel über Finanzen geredet und insbesondere darüber, wofür Geld ausgegeben werden sollte und wofür nicht. Dabei kam es auch zu einigen Meinungsverschiedenheiten, hitzigen Diskussionen und Zwischenrufen. Das Geschehen war für uns nicht schwer zu verfolgen. Das wurde auch dadurch erleichtert, dass auf einem Bildschirm der Name der Redner:innen, die Partei und das diskutierte Thema angezeigt wurden. Etwas schade fanden wir, dass wir nicht alle Abgeordneten von unseren Plätzen aus sehen konnten, was es etwas schwer machte, einen Überblick über die Applaudierenden und die Zwischenrufenden zu behalten. Zuerst haben Abgeordnete aus dem Nationalrat die Möglichkeit gehabt, Reden zu halten, danach kamen der Bundeskanzler und der Vizekanzler zu Wort. Nach ca. 1,5 Stunden haben wir den Nationalrat verlassen und uns anschließend die Ausstellung im Parlament angesehen. Darin ging es unter anderem um die Geschichte des Parlaments und den Weg zur Mitbestimmung.
Manuela Avella Gioia Cobra & Madita Völker 7K



Die Wahlpflichtgruppe Religion unternahm einen Lehrausgang auf das Otto-Wagner-Areal zur Gedenkstätte Steinhof und besuchte die Ausstellung des Dokumentationsarchives des österreichischen Widerstandes.
Die Schüler*innen erhielten eine sehr aufschlussreiche Führung über den „Krieg gegen die ‚Minderwertigen‘“. Eine Auseinandersetzung mit Themen wie Nationalsozialismus, Sozialdarwinismus, T4-Aktion, Eugenik, Euthanasie, Holocaust und Antisemitismus ist von enormer Bedeutung, um sich über die Hintergründe der NS-Ideologie bewusst zu werden.






paving the way for a better world
Wer sind deine Heldinnen und Helden von damals und heute?
Wer hat deiner Meinung nach den Weg für eine bessere Welt geebnet, oder ist gerade noch dabei?
Wir, die 1Ü, die 4C und die 6M haben uns auf die Suche nach inspirierenden Persönlichkeiten aus der Vergangenheit und Gegenwart gemacht. Wichtig dabei war es uns, besonderen Fokus auf Themen wie „standing up for human rights“, „fighting for equality“ und „saving our planet“ zu setzen. Diese sind auch im Rahmen der Sustainable Development Goals (SDGs) als Ziele definiert. SDGs? Hier findest du mehr Informationen dazu unter https://sdgs.un.org/goals
Nach einer Recherche zum Leben und den Projekten verschiedener Persönlichkeiten, die eine tragende Rolle spielten oder spielen, entstand eine Bilderwand mit vielen inspirierenden Gedanken und Porträts mutiger Persönlichkeiten. Als Rahmen dienten leere Pralinenschachteln und Verpackungen.
Es ist richtig schön geworden und darf auch noch wachsen!

Wen würdest du noch gerne auf der Wand sehen? Hast du Lust auch ein Bild zu gestalten? Willst du mit deiner Klasse das Projekt fortführen und Videos oder Texte zu den Porträts verfassen? Dann melde dich gerne bei deinen Lehrpersonen.
Be inspired and/or be an inspiration yourself!















Let’s peacefully fight for a better world together!
Europa-Wahl 9. Juni: Du hast die Wahl – nutze sie!
Schüler*innen der 6K, 7K, 7N1 und 7T besuchten das Haus der Europäischen Union. Dort konnten wir im Rahmen einer Podiumsdiskussion Kandidierende aller zur EU-Wahl 2024 antretenden Parteien kennenlernen und ihnen Fragen stellen. Mit uns diskutierten Anja-Therese Salomon (ÖVP), Evelyn Regner (SPÖ), Gerald Hauser (FPÖ), Lena Schilling (Die Grünen) und Anna Stürgkh (NEOS).
Im Vorfeld hatten die Schüler*innen spannende Fragen zu brennenden Themen der Gegenwart vorbereitet: Nicht nur Klimakrise oder Migration wurden thematisiert. Auch der Nahostkonflikt und die Haltung der EU gegenüber Russland wurden angesprochen, ebenso wie die Haltung der Parteien zu einem Ausländerwahlrecht oder das Abstimmungsverhalten der Parlamentsfraktionen bei konkreten Parlamentsbeschlüssen.
Fazit nach der Veranstaltung: Manchmal hätten wir uns ein konkreteres Eingehen auf unsere Fragen gewünscht, aber insgesamt bot die Begegnung mit Politiker*innen ein spannendes Erlebnis, das bei vielen auch die Entscheidungsfindung vor der Wahl erleichtert hat.





Das Leben der Anne Frank
Die Schüler*innen der 4A beschäftigten sich mit verschiedenen Teilbereichen und Stationen des Lebens von Anne Frank. Sie präsentierten ihre zuvor recherchierten Informationen in Form von Interviews, Videos, Podcasts, Tagebucheinträgen, Comics, Foldern oder in Form einer Power Point Präsentation.





Das Wahlpflichftfach Psychologie und Philosophie hat an der Universität Wien eine Vorlesung der Soziologie zum Thema „Gesellschaftsdiagnosen – Die technologische Gesellschaft“ besucht. Die Schüler*innen konnten sich dabei mit Wortmeldungen und Fragen an der Vorlesung beteiligen und haben erstmals „Uni-Luft“ geschnuppert.

Auf Einladung der Vertretung der Kommission in Österreich besuchten Schüler*innen der 7K, 8K und 8M die Institutionen der Europäischen Union in Brüssel.
Durch interessante Vorträge und spannende Ausstellungen wurde uns nähergebracht, wie die EU funktioniert und welche Aufgaben die einzelnen Organe haben. Wir besuchten die Kommission, welche Gesetze vorschlägt, den Rat und das Parlament, in denen die Mitgliedstaaten und Abgeordneten gemeinsam die Vorschläge der Kommission in Betracht ziehen, um sie danach entweder abzulehnen oder nach kleinen Änderungen anzunehmen. Im Parlament bot sich noch die Gelegenheit einer Veranstaltung der sozialdemokratischen Fraktion beizuwohnen, bei der es darum ging zu sehen, welche Themen für die Jugend der EU besonders wichtig sind.
Nach drei spannenden Tagen stand uns im Zuge der Heimreise noch eine kleine Odyssee bevor: Der Nachtzug, der uns nach Wien verfrachten hätte sollen, traf in der Station in Rauchwolken ein. Eine Bremse hatte Feuer gefangen. Nach langwierigem hin und her besorgte das Bahnhofspersonal uns Hotels und einen Ersatzzug am nächsten Morgen. Nach etwa zehneinhalb Stunden Zugfahrt und einem kurzen Aufenthalt in Frankfurt am Main kamen wir erschöpft, aber wohlbehalten am Wiener Hauptbahnhof an.
Magdalena, 7K






Gespräch mit Herrn Ronny Böhmer, dem Sohn eines Zeitzeugen
Im Rahmen des GSPB-Unterrichts besuchte uns Herr Böhmer, der Sohn von Robert Böhmer einem Zeitzeugen in Begleitung von Frau Demmer von erinnern.at.
Zuerst zeigte er uns einen Kurzfilm, den er gemeinsam mit seiner Tochter über seinen Vater aufgenommen hat. Im Anschluss konnten wir ihm Fragen stellen. Herr Böhmer hat auch alte Dokumente von seinem Vater mitgenommen, die er im Laufe seiner Recherchen gefunden hat.
Robert Böhmer (1912 bis 1997) war Jude und musste deshalb und aus politischen Gründen elf Monate in Konzentrationslagern (Dachau und Buchenwald) verbringen. Er ist 1939 mit dem Leben davongekommen. Dies war zum Glück noch möglich, denn ab 1941 hätte er nicht mehr freigelassen werden können, da man dies bei der Wannseekonferenz beschlossen hat.
Nach seiner Freilassung flüchtete er nach Argentinien, lernte dort seine Frau kennen, die brachte zwei Kinder zur Welt und zog dann wieder nach Wien.
Wir danken Herrn Böhmer sehr dafür, dass er uns die eindrucksvolle Geschichte seines Vaters erzählt hat und uns alle Fragen so gut wie möglich beantwortet hat.
Die Klasse 4A des BRG/BORG 2 Lessinggasse

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