Besuch im Pensionist*innenklub – Begegnung der Generationen
Unsere Schüler*innen der RIS-Gruppe 5RG1/5RG2 besuchten kürzlich den Pensionist*innenklub und wurden herzlich von der Leiterin empfangen. In einem kurzen Vortrag erklärte sie die wichtige Rolle des Klubs für ältere Menschen und stellte das vielfältige Angebot vor. Danach lernten sich die Jugendlichen und die Senior*innen bei Spielen und Gesprächen näher kennen. Besonders beliebt war die Technikhilfe: Die Schüler*innen unterstützten beim Umgang mit Laptop, Handy und Fotos. Der Austausch war für beide Seiten bereichernd und zeigte, wie wertvoll das Miteinander der Generationen ist. Solche Begegnungen fördern gegenseitiges Verständnis und Respekt – wir hoffen auf eine Wiederholung!
Die 4B besuchte die „Shades Tour“ in Wien – eine Stadtführung zum Thema Obdachlosigkeit. Unter der Führung von Menschen, die selbst von diesen Herausforderungen betroffen waren, lernten wir die Stadt aus einer neuen Perspektive kennen und konnten vieles aus dem Leben der Guides erfahren.
Die Führung war ein perfekter Abschluss zu unserer Klassenlektüre, die sich ebenfalls mit diesem Thema befasste.
Die Wahlpflichtgruppe Religion unternahm einen Lehrausgang auf das Otto-Wagner-Areal zur Gedenkstätte Steinhof und besuchte die Ausstellung des Dokumentationsarchives des österreichischen Widerstandes.
Die Schüler*innen erhielten eine sehr aufschlussreiche Führung über den „Krieg gegen die ‚Minderwertigen‘“. Eine Auseinandersetzung mit Themen wie Nationalsozialismus, Sozialdarwinismus, T4-Aktion, Eugenik, Euthanasie, Holocaust und Antisemitismus ist von enormer Bedeutung, um sich über die Hintergründe der NS-Ideologie bewusst zu werden.
Unsere Ethik-Gruppe der Klassen 6K und 6RG war bei der Mitmach-Ausstellung „HANDS UP – Erlebnis Stille“ in der Blumauergasse 6. Wir hatten die Möglichkeit zu erfahren, wie der Alltag eines Gehörlosen aussieht, wie Gebärdensprache funktioniert, wie Gehörlose Musik wahrnehmen und vieles mehr.
HANDS UP setzt sich für eine inklusive Gesellschaft mit gleichen Chancen für alle ein und steht für Respekt, Vielfalt und Integration. Der Zugang zu barrierefreier Bildung und Arbeit ist der Schlüssel zu gleichberechtigter Teilnahme und einem selbstbestimmten Leben. HANDS UP betont die Wichtigkeit der Selbstbestimmung und kämpft für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Ein Besuch bei HANDS UP soll helfen, Berührungsängste gegenüber gehörlosen Menschen abzubauen und Verbindungen zwischen der hörenden und der gehörlosen Welt zu schaffen.
Ohne einen Ton von der Außenwelt, von einem Gehörschutz verhindert, hören zu können, gingen wir durch die Ausstellungsräume, geführt von unserem gehörlosen Guide Zdravko Vujicic. Während der Ausstellung wurde mir bewusst, wie viel ich auch ohne gesprochene Sprache verstehen kann. Wir lernten, dass das Gesicht, der Körper und die Hände die Sprache übernehmen und für diese Erfahrung entscheidend sind. Unser Führer führte uns auf humorvolle Art und Weise in das Thema Gehörlosigkeit ein. Wir lernten, dass es einfache Gesten gibt, die sofort verstanden werden, wie essen, trinken oder schwimmen. Für die Gehörlosengemeinschaft ist die Ausstellung ein sehr wichtiges Zeichen der Sichtbarkeit. Deshalb gibt es in der Ausstellung auch einen Abschnitt über berühmte Gehörlose und ihre Lebensgeschichte. Dann erklärte uns unser Guide mehr über das alltägliche Leben ohne Gehör – zum Beispiel, wie der Wecker oder die Türklingel für Gehörlose funktioniert. Der interessanteste Teil der Ausstellung ist meiner Meinung nach das Gebärdensprach-Karaoke, bei dem man selbst erleben kann, wie Gehörlose Musik wahrnehmen und wie man in Gebärdensprache „singt“.
Im Rahmen des Faches Ethik besuchten die Schüler*innen der 5M die Räumlichkeiten von „Dialog im Dunkeln“ in der Seestadt und machten die Erfahrung, wie es ist, eine Stunde lang blind zu sein.
Geschulte Guides, die blind oder sehbehindert sind, führten sie durch verschiedenste Alltagssituationen in Dunkelheit, sodass der Blindenstock und die Stimme des Guides absolute Wichtigkeit erhielten. Das anschließende Gespräch bot die seltene Möglichkeit, eine blinde Person über deren Alltagsprobleme, digitale Möglichkeiten, Blindenführhunde oder Diskriminierungserfahrungen und vieles andere zu befragen, viele sehr interessante Antworten zu bekommen und außerdem Tipps, wie man einem blinden oder sehbehinderten Menschen genau helfen kann, falls er das möchte.
Auch dieses Jahr machte unsere Schule bei der Aktion „Kilo gegen Armut“ der „Young Caritas“ mit.
Dabei geht es darum, lang haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel für armutsbetroffene Menschen in Österreich zu sammeln.
Wir bedanken uns bei allen Schüler*innen und Lehrer*innen, die gespendet haben – und insbesondere bei der 4A und der Kollegin Bachner für die großartige Unterstützung.
Bei Flucht handelt es sich um eine Form der Migration, bei der Menschen vor bewaffneten Konflikten oder Verfolgung fliehen. Auch an unserer Schule gibt es Schüler*innen, die Flucht erlebt haben und von den Auswirkungen dieser Erfahrungen betroffen sind.
Unser Anliegen war es, diese Thematik sichtbar zu machen. Wir möchten betroffene Schüler*innen unterstützen, diese Erfahrungen zu verarbeiten und ihnen Hilfsangebote aufzeigen.
Nichtbetroffene sollen einen Einblick in diese Herausforderungen bekommen, um Fluchtgründe besser nachzuvollziehen und um eigene Urteile zu versachlichen.
In diesem Sinne hat Frau Lintl vom Verein Hemayat als Expertin für Umgang mit Fluchterfahrung einen Vortrag gehalten.
Auch heuer hat unsere Schule bei der Aktion „Kilo gegen Armut“ von YoungCaritas mitgemacht und wir konnten viele lang haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel sammeln. Wir danken allen Schüler*innen und Lehrer*innen für die großartige Unterstützung und für die großzügigen Spenden, die direkt und unbürokratisch an armutsbetroffene Menschen weitergegeben werden.
Am 6. Mai wurde eine tolle Party zum Ende des Ramadans gefeiert. Es wurde gut gegessen und getanzt, alle haben einen tollen Nachmittag miteinander verbracht!
Danke an alle, die leckere Köstlichkeiten mitgebracht haben und ein großes Dankeschön für die gesammelte Spende, die „Ärzten ohne Grenzen“ zugute kommt.
Special thanks an die Schülerinnen für ihr Henna-Tattoo-Angebot. Großer Dank gebührt allen helfenden Händen.
Auch heuer hat unsere Schule bei der Aktion „Kilo gegen Armut“ von young Caritas mitgemacht. Bei dieser Aktion sammelten wir lang haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel für armutsbetoffene Menschen in Österreich. Obwohl Österreich zu den reichsten Ländern der Welt zählt, waren 2020 rund 1,5 Millionen Menschen armutsgefährdet oder von Einschränkungen in wesentlichen Lebensbereichen betroffen.
Es freut uns sehr, als Schulzentrum Lessinggasse, Menschen in Not in Österreich zu helfen.
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