WPF-PuP Uni Wien 23/24

Das Wahlpflichftfach Psychologie und Philosophie hat an der Universität Wien eine Vorlesung der Soziologie zum Thema „Gesellschaftsdiagnosen – Die technologische Gesellschaft“ besucht. Die Schüler*innen konnten sich dabei mit Wortmeldungen und Fragen an der Vorlesung beteiligen und haben erstmals „Uni-Luft“ geschnuppert.

7K8KM Brüssel 23/24

Auf Einladung der Vertretung der Kommission in Österreich besuchten Schüler*innen der 7K, 8K und 8M die Institutionen der Europäischen Union in Brüssel.

Durch interessante Vorträge und spannende Ausstellungen wurde uns nähergebracht, wie die EU funktioniert und welche Aufgaben die einzelnen Organe haben. Wir besuchten die Kommission, welche Gesetze vorschlägt, den Rat und das Parlament, in denen die Mitgliedstaaten und Abgeordneten gemeinsam die Vorschläge der Kommission in Betracht ziehen, um sie danach entweder abzulehnen oder nach kleinen Änderungen anzunehmen. Im Parlament bot sich noch die Gelegenheit einer Veranstaltung der sozialdemokratischen Fraktion beizuwohnen, bei der es darum ging zu sehen, welche Themen für die Jugend der EU besonders wichtig sind.

Nach drei spannenden Tagen stand uns im Zuge der Heimreise noch eine kleine Odyssee bevor: Der Nachtzug, der uns nach Wien verfrachten hätte sollen, traf in der Station in Rauchwolken ein. Eine Bremse hatte Feuer gefangen. Nach langwierigem hin und her besorgte das Bahnhofspersonal uns Hotels und einen Ersatzzug am nächsten Morgen. Nach etwa zehneinhalb Stunden Zugfahrt und einem kurzen Aufenthalt in Frankfurt am Main kamen wir erschöpft, aber wohlbehalten am Wiener Hauptbahnhof an.

Magdalena, 7K

4A Zeitzeuge 23/24

Gespräch mit Herrn Ronny Böhmer, dem Sohn eines Zeitzeugen

Im Rahmen des GSPB-Unterrichts besuchte uns Herr Böhmer, der Sohn von Robert Böhmer einem Zeitzeugen in Begleitung von Frau Demmer von erinnern.at.

Zuerst zeigte er uns einen Kurzfilm, den er gemeinsam mit seiner Tochter über seinen Vater aufgenommen hat. Im Anschluss konnten wir ihm Fragen stellen. Herr Böhmer hat auch alte Dokumente von seinem Vater mitgenommen, die er im Laufe seiner Recherchen gefunden hat.

Robert Böhmer (1912 bis 1997) war Jude und musste deshalb und aus politischen Gründen elf Monate in Konzentrationslagern (Dachau und Buchenwald) verbringen. Er ist 1939 mit dem Leben davongekommen. Dies war zum Glück noch möglich, denn ab 1941 hätte er nicht mehr freigelassen werden können, da man dies bei der Wannseekonferenz beschlossen hat.

Nach seiner Freilassung flüchtete er nach Argentinien, lernte dort seine Frau kennen, die brachte zwei Kinder zur Welt und zog dann wieder nach Wien.

Wir danken Herrn Böhmer sehr dafür, dass er uns die eindrucksvolle Geschichte seines Vaters erzählt hat und uns alle Fragen so gut wie möglich beantwortet hat.

Die Klasse 4A des BRG/BORG 2 Lessinggasse

5N1 ORF 23/24

Die Schüler*innen der 5N1 blickten am Montag hinter die Kulissen des staatlichen Rundfunks. Dabei begegneten sie alten Bekannten wie Tom Turbo und Fritz Fantom. Sie konnten sich außerdem als Kamerafrau und vor dem Green Screen ausprobieren, die Studiolandschaft durchqueren und den ORF als Arbeitgeber für 2.000 Mitarbeiter*innen kennenlernen. 

3C Sprachen 23/24

In Deutsch bearbeiteten wir ein Projekt namens „linguistic landscapes“. Wir waren am Volkertmarkt und haben Sprachen gesammelt. Wir haben Schilder, Plakate etc. begutachtet und Leute interviewt.

Unsere Hypothese war, dass wir auf den Schildern größtenteils nur Deutsch und Englisch finden würden, doch tatsächlich gab es viel mehr „geschriebene“ Sprachen am Volkertplatz zu finden, wie z. B. BKS, Malaiisch und sogar Mandarin!

Deutsch und Englisch waren trotzdem am häufigsten zu finden.

Bei den gesprochenen Sprachen dachten wir, dass dort Deutsch zu etwa 35%, Englisch zu 20%, Türkisch und BKS zu 20% und Albanisch zu 5% gesprochen werden würde. Doch das Ergebnis übertraf unsere Erwartungen bei weitem! Auch wenn Deutsch und Englisch , wie wir vermutet hatten, am meisten vorkam, interviewten wir dort auch Menschen die zum Beispiel mehrere nigerianische Sprachen sprechen konnten. 

Dieses Projekt war sehr lehrreich.

(Text: Genofeva Grell-Prix, 3C):

4A Demokratie-Werkstatt 23/24

Wir, die Klasse 4A, haben einen Ausflug in die Demokratie-Werkstatt im Parlament gemacht. Nach den Sicherheitskontrollen, die nur ein Teil der Klasse beim ersten Versuch bestand, gingen wir hoch zu unserem Workshop. Dort bekamen wir eine Erklärung, welche Staaten in der EU sind und wieso diese gegründet wurde. Danach teilten wir uns in verschiedene Gruppen auf und begannen an unserer Zeitung zu arbeiten. Viele zeichneten, während die anderen schrieben. Am Ende waren alle glücklich mit dem Ergebnis und wir fuhren mit unserer wundervollen Zeitung zurück.

3B Der Standard 23/24

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Zeitung“ nahm die 3B an einem Workshop beim Standard teil. Anschließend durften die Schüler*innen zwei Standard-Journalist*innen zu ihrer Arbeit befragen.

4B Parlament 23/24

Die 4B bewegt sich im Rahmen des Geschichteunterrichts auf den Spuren der Demokratie, wir haben das Parlament besucht. Dabei haben wir die Säulenhalle, den historischen Sitzungssaal und den heutigen Plenarsaal gesehen.

EYP-Minisession 23/24

Gemeinsam mit Gästen aus anderen Wiener AHS konnten Schüler*innen der 7. Klassen einen Vormittag lang die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments kennenlernen.

Unter der Leitung von jungen Freiwilligen des Europäischen Jugendparlaments (EYP) – darunter auch Ilya Gulya, 8K – arbeiteten die Jugendlichen in „Committees“ Resolutionen aus, die dann im Plenum präsentiert und diskutiert wurden. Bei der Behandlung komplexer aktueller Probleme zu Klimaschutz und Verkehr, Digitalisierung und Berufsausbildung konnten die Jugendlichen ihre englischen Sprachkenntnisse unter Beweis stellen und Lösungsvorschläge präsentieren.

Eine vom Elternverein gesponserte Jause bot darüber hinaus die Gelegenheit, mit Gleichaltrigen aus anderen Teilen Wiens Kontakte zu knüpfen.

2D ORF 23/24

Die Nachwuchs-Reporter*innen der 2D schlüpften für zwei Stunden in die Rolle von ORF-Redakteur*innen. Dabei führten die jungen Journalist*innen u.a. Telefonate mit Expert*innen und moderierten schließlich vor dem Green Screen die Mini-ZiB. Als Motto mit auf den Weg bekamen sie das A&O des seriösen Journalismus: Check, Re-Check, Double Check.