Schüler*innen des Wahlpflichtfaches Geschichte besuchten einen Workshop in der Demokratiewerkstatt des Parlaments in Wien. Dort setzten sie sich intensiv mit dem Thema Demokratie auseinander. Sie lernten die Bedeutung der Gewaltenteilung kennen, welche Aufgaben das Parlament hat und warum Mitbestimmung und freie Wahlen grundlegende Elemente einer demokratischen Gesellschaft sind.
Dieser Workshop war für die Schüler*innen besonders spannend, weil sie die Gelegenheit hatten, zwei Abgeordnete – Paul Stich und MMag. Elisabeth Kittl – zu interviewen. Die Resultate wurden in einem Podcast festgehalten, der auch veröffentlicht wird. Da die Möglichkeit besteht, die Abschlussarbeit als Podcast zu gestalten, war es sehr hilfreich zu lernen, wie man gute Fragen formuliert sowie Antworten zusammenfasst bzw. einleitet.
Im Workshop wurde auch darüber gesprochen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Aktuelle Entwicklungen in Ländern wie Russland, den USA und Ungarn zeigen, dass demokratische Werte unter Druck geraten können. Umso wichtiger ist es, politische Prozesse zu verstehen, kritisch zu denken und sich aktiv einzubringen.
Der Besuch machte deutlich: Demokratie zu lernen und zu verstehen ist ein zentraler Bestandteil politischer Bildung – und eine Voraussetzung dafür, sie auch in Zukunft zu schützen!
In insgesamt drei GWB- Stunde haben Student*innen der TU Wien die Schüler*innen der 3A besucht. Diese durften, die von den Student*innen selbst entwickelten Spiele zum Thema „Klima und Grätzl“, ausprobieren.
Gespielt wurde in einem Stationenbetrieb mit 6 Stationen. Ausgestattet mit einem Stationenpass, sowie einem Feedbackbogen inklusive Spieleranking, spielten die Schüler*innen die Spiele in der Klasse und am Gang.
Am Ende wurden die drei besten Spiele von den Schüler*innen gekürt.
Das sagen die Schüler*innen der 3A über den Workshop:
Vor den Ferien sind Studenten aus der TU gekommen und wir haben gemeinsam Spiele gespielt die, die Studierenden selbst gestaltet haben. Es gab 6 verschiedene Spiele und diese durften wir in 3 Stunden spielen. (Vera)
Vor den Ferien waren Studenten von der TU bei uns um spiele mit unserer Klasse zu testen, die Studenten haben Spiele entwickelt die wir dann bewerten konnten und unsere Meinung dazu äußern. Wir wurden in 4-5 Gruppen eingeteilt und sind von Spiel zu Spiel gewandert. Wir fanden es im Großen und Ganzen cool und hatten Spaß daran. (Ella)
Der Workshop von der TU Wien war sehr interessant, weil die selbstgestalteten Spiele mit dem Thema Klimawandel zu tun hatten. Diese Spiele waren sehr abwechslungsreich und hatten zum Beispiel Bestäubung als Hauptthema. Zu jedem Gesellschaftsspiel gab es einen Fragebogen zum Ausfüllen, wo man 1-10 Sterne verteilen konnte. Ich fand es sehr interessant und es hat sehr viel Spaß gemacht. (Mara)
Ich persönlich fand den Workshop in dem es um den Klimawandel ging sehr interessant. Die Spiele waren sehr kreativ und schön gestaltet. Die Studenten waren sehr freundlich und haben sich viel Zeit für den Entwurf der Spiele genommen. (Oskar)
Bei dem Workshop vor zwei Wochen, über das Klima und unsere Umwelt haben wir verschiedene Stationen bzw. Spiele ausprobieren, die mit dem Thema Klima zusammenhängen. Student*innen von der Technischen Universität haben diese Spiele entworfen und wir konnten sie ausprobieren und anschließend dann ein schriftliches Feedback dazu geben. (Lea)
Ich fand den Workshop cool. Die Spiele waren lustig und lehrreich. Alle waren nett und haben uns die Spiele erklärt, sodass man die Spiele leicht verstehen konnte. Wir hatten keine Zeit, alle Spiele auszuprobieren aber alle Spiele, die ich mit meiner Gruppe gespielt habe, haben mir gefallen. Ich würde gerne wieder so eine Workshop-Stunde haben. (Yaren)
Ich fand den Workshop richtig cool. Das Erste was mir gefallen hat waren die Spiele, die lustig und einfach zu verstehen waren. Und außerdem waren die Studenten richtig freundlich und konnten die Spiele gut erklären. Das wir auch in einer Gruppe waren und alle Spiele gespielt haben war richtig toll. (Teodor)
Mir hat der Workshop mit den Architektur Studenten sehr gut gefallen. Die Spiele wurden kreativ gestaltet und die Studenten waren sehr nett. Das beste Spiel das mir am besten gefallen hat, war das Spiel das ähnlich sowie Dixit war. (Leon)
Am 21. Jänner besichtigten die 4B und die 4E und am 27. Jänner die 7N2 und 7T die Gedenkstätte Mauthausen.
Bei einem Besuch der Gedenkstätte Mauthausen setzten sich Schüler*innen intensiv mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers auseinander. Der Rundgang über das Gelände machte deutlich, unter welchen unmenschlichen Bedingungen die Häftlinge dort leiden mussten. Besonders eindrucksvoll war der Aufenthalt im Raum der Namen, in dem tausende Namen von Opfern auf Tafeln aufgeschrieben waren. Menschen, die nur noch Nummern waren, wurde so ihre Identität zurückgegeben. Schüler*innen suchten ihre eigenen Familiennamen in ausgestellten Listen und waren erstaunt, dass hier unzählige serbische, bosnische, polnische und russische Namen zu finden waren. Dieser Ort der Stille und des Gedenkens machte das unvorstellbare Leid greifbar und persönlich.
Die Jugendlichen lernten nicht nur historische Fakten, sondern verstanden auch, welche verheerenden Auswirkungen eine Diktatur auf Menschenrechte, Freiheit und das Leben unzähliger Menschen haben kann. Der Besuch regte zum Nachdenken über Verantwortung, Zivilcourage und demokratische Werte an.
Solche Exkursionen zeigen, wie wichtig es ist, die Geschichte lebendig zu halten. Nicht vergessen bedeutet, aus der Vergangenheit zu lernen und sich aktiv für eine Gesellschaft einzusetzen, in der Ausgrenzung, Hass und Gewalt keinen Platz haben.
Zwei junge Richteramtsanwärter*innen besuchten die 6RG1 und vermittelten in einem abwechslungsreichen Workshop grundlegende Informationen zum österreichischen Rechtssystem. Um die vielen Fragen zu beantworten, wurden auch dicke Rechtsbücher studiert und heftig diskutiert. Zum Abschluss konnten die Schüler*innen in einem spannenden Strafprozess-Spiel auch in die Rollen und Roben von Richtern und Staatsanwält*innen schlüpfen und die Verteidigung des Angeklagten übernehmen.
Ein spannender Vormittag, der bei vielen den Wunsch wachrief, möglichst bald einen echten Prozess von der Zuschauerbank aus mitzuverfolgen!
Die 6RG1 nahm an einer Backstageführung beim ORF teil:
Nachdem wir ein Studio besichtigt haben und über Anzahl der Scheinwerfer erstaunt waren, erhielten wir Informationen zur Arbeit im ORF Newsroom, den wir jedoch leider nicht besichtigen konnten, weil dort jeden Tag gearbeitet wird. Dort werden sowohl die verschiedenen Nachrichtensendungen des Tages, sowie auch die Internetauftritte des ORF geplant und gedreht.
Zum Abschluss konnten wir selber in einem kleinen Studio ausprobieren, vor welchen Herausforderungen Moderator*innen stehen. Wie auf den Fotos zu erkennen ist, war das ziemlich lustig.
Wir haben beschlossen, dass wir uns als Klasse mehr mit dem Thema ‚Nachrichten‘ beschäftigen wollen!
Die 8NRG besuchte das Parlament und nahm an einer Demokratiewerkstatt zum Gesetzwerdungsprozess in der Europäischen Union teil. Im Rahmen eines Planspiels setzten sich die Schüler*innen mit den beteiligten Institutionen – dem Europäischen Rat, dem Rat der Europäischen Union, der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament – auseinander. Das dabei gewonnene Wissen wurde in einem Podcast festgehalten, der in den kommenden Wochen auf der Website des Parlaments abrufbar sein wird.
Esra Özman, Frontfrau des Wiener Duos EsRAP, besuchte die Schüler*innen der 8NRG.
Die Rapperin ist bekannt dafür, in ihren deutsch-türkischen Songs politische und feministische Themen zu behandeln und dabei für Solidarität und Geschwisterlichkeit einzustehen. Gemeinsam lernte die Klasse die Grundregeln von Flow und Reim im Rap und improvisierte zu den Themen Identität, Gender und Zukunft.
Unsere Klasse 8K machte mit Frau Professor Dirlinger eine Führung durch das ehemalige Konzentrationslager in Mauthausen. Zuerst erfuhren wir etwas über die Freizeitaktivitäten der Wachmannschafte und setzten uns mit Bild – und Textquellem auseinander. Danach besichtigten wir den Platz, an dem früher die Sanitärbaracke stand – heute ist dort nur mehr eine Wiese zu sehen. Anschließend schauten wir uns von einem Aussichtspunkt aus die sogenannte Steinstiege (Todestiege) an, von der aus man den Steinbruch überblicken kann. Danach ging es weiter zum Denkmalpark, in dem viele verschiedene Länder ihrer Opfer gedenken. Zum Schluss wurden uns auch die Duschräume und die Schlafbaracken der Häftlinge gezeigt und die damals herrschenden Lebensbedingungen erklärt.
Die Führung war sehr eindrucksvoll und bewegend. Wir lernten viel über den Nationalsozialismus und die Geschehnisse in Mauthausen. Trotzdem ist für uns unvorstellbar, was damals passiert ist. Es war ein wichtiger und lehrreicher Tag, an den wir uns sicher noch lange erinnern werden.
Im Rahmen des Ethikunterrichts konnten die Schüler*innen der 7M die Arbeit von Amnesty International kennenlernen. In einem interaktiven Workshop zu den Menschenrechten wurden spannende Hintergründe beleuchtet und eifrig diskutiert über die Möglichkeiten, für Rechte einzustehen. Besonders thematisiert wurden das Recht auf Privatsphäre im digitalen Zeitalter. Der Workshop wurde finanziert durch ein „Stipendium“ der Initiative „Schule im Aufbruch“ und war dadurch kostenfrei für die Teilnehmenden.
Im Rahmen des Ethikunterrichts haben unsere Schüler*innen der 5. Klassen im Workshop „Demokratiekompetenzen stärken“ am Angebot des Programms „Extremismusprävention macht Schule“ teilgenommen. Demokratie – Menschenrechte – Vielfalt wurden dabei zum Thema gemacht.
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