Unser Tauschraum ist im 3. Stock Neubau im DAZ-Raum untergebracht. Man kann dort jede Woche am Mittwoch und Donnerstag jeweils in der 7. Stunde vorbeikommen, um zu gustieren, zu tauschen oder die gebrauchten, aber noch sehr gut erhaltenen Gegenstände gegen eine kleine Spende zu erwerben. Der Spendenerlös kommt karitativen Einrichtungen zugute.
Die 7T hatte die Gelegenheit an einer Shades-Tour über Obdachlosigkeit teilzunehmen.
Unsere Guides Josef und Roman konnten uns das Thema sehr gut erklären und ans Herz bringen, da sie selbst einmal in dieser Situation waren.
Als wir durch Wien gegangen sind, haben sie ihr Wissen und ihre persönlichen Erlebnisse mit uns geteilt. Zusammen mit ihnen sind wir an Orte gegangen, welche Bedeutung für sie hatten, und mit ihrer schwierigen Vergangenheit in Beziehung stehen.
Wir haben gelernt, dass es vier Arten der Obdachlosigkeit gibt und auch, dass viele verschieden Ursachen dazu führen können, wie zum Beispiel: Scheidung, Sucht, Arbeitslosigkeit, Krankheiten, Naturkatastrophen und vieles mehr.
Die Tour hat uns sehr gut gefallen, da wir viele Einblicke bekommen haben und nun eine ganz neue und andere Sichtweise über Obdachlosigkeit haben.
In der ersten Schulwoche hat die 2A-Klasse eine Mitschülerin in ihrem Weingarten in Sievering besucht. Dort haben die Kinder gemeinsam mit der Familie Wein gelesen und daraus frischen Traubensaft gepresst. Der schmeckte allen sehr gut, und Zeit zum Spielen war dazwischen auch 🙂
Vor einiger Zeit begann der Innsbrucker Verein „Roses Against Violence“ mit selbstgehäkelten lila Rosen auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Mittlerweile findet man an vielen Orten rund um die Welt gehäkelte Rosen als Zeichen gegen Gewalt. Auch verschiedene Organisationen sich dem Projekt angeschlossen, um gegen Gewalt, Diskriminierung, Rassismus, Ausgrenzung und Hass zu kämpfen.
Auch wir haben uns beteiligt – und setzen mit diesem Vorhang in der Schulbibliothek ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt in jeder Form. Viele Mitglieder der Schulgemeinschaft – Schüler:innen, Lehrkräfte und Eltern – haben sich beteiligt. Wir sagen DANKE!
Unsere Ethik-Gruppe der Klassen 6K und 6RG war bei der Mitmach-Ausstellung „HANDS UP – Erlebnis Stille“ in der Blumauergasse 6. Wir hatten die Möglichkeit zu erfahren, wie der Alltag eines Gehörlosen aussieht, wie Gebärdensprache funktioniert, wie Gehörlose Musik wahrnehmen und vieles mehr.
HANDS UP setzt sich für eine inklusive Gesellschaft mit gleichen Chancen für alle ein und steht für Respekt, Vielfalt und Integration. Der Zugang zu barrierefreier Bildung und Arbeit ist der Schlüssel zu gleichberechtigter Teilnahme und einem selbstbestimmten Leben. HANDS UP betont die Wichtigkeit der Selbstbestimmung und kämpft für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Ein Besuch bei HANDS UP soll helfen, Berührungsängste gegenüber gehörlosen Menschen abzubauen und Verbindungen zwischen der hörenden und der gehörlosen Welt zu schaffen.
Ohne einen Ton von der Außenwelt, von einem Gehörschutz verhindert, hören zu können, gingen wir durch die Ausstellungsräume, geführt von unserem gehörlosen Guide Zdravko Vujicic. Während der Ausstellung wurde mir bewusst, wie viel ich auch ohne gesprochene Sprache verstehen kann. Wir lernten, dass das Gesicht, der Körper und die Hände die Sprache übernehmen und für diese Erfahrung entscheidend sind. Unser Führer führte uns auf humorvolle Art und Weise in das Thema Gehörlosigkeit ein. Wir lernten, dass es einfache Gesten gibt, die sofort verstanden werden, wie essen, trinken oder schwimmen. Für die Gehörlosengemeinschaft ist die Ausstellung ein sehr wichtiges Zeichen der Sichtbarkeit. Deshalb gibt es in der Ausstellung auch einen Abschnitt über berühmte Gehörlose und ihre Lebensgeschichte. Dann erklärte uns unser Guide mehr über das alltägliche Leben ohne Gehör – zum Beispiel, wie der Wecker oder die Türklingel für Gehörlose funktioniert. Der interessanteste Teil der Ausstellung ist meiner Meinung nach das Gebärdensprach-Karaoke, bei dem man selbst erleben kann, wie Gehörlose Musik wahrnehmen und wie man in Gebärdensprache „singt“.
Die Klassen 6M und 6T verbrachten ihre Sommersportwoche in Kärnten in Seeboden. Verschiedene Sportarten konnten ausprobiert werden – selbstverständlich kamen auch Spiele und gesellschaftliche Veranstaltungen nicht zu kurz 🙂
Im Rahmen des Faches Ethik besuchten die Schüler*innen der 5M die Räumlichkeiten von „Dialog im Dunkeln“ in der Seestadt und machten die Erfahrung, wie es ist, eine Stunde lang blind zu sein.
Geschulte Guides, die blind oder sehbehindert sind, führten sie durch verschiedenste Alltagssituationen in Dunkelheit, sodass der Blindenstock und die Stimme des Guides absolute Wichtigkeit erhielten. Das anschließende Gespräch bot die seltene Möglichkeit, eine blinde Person über deren Alltagsprobleme, digitale Möglichkeiten, Blindenführhunde oder Diskriminierungserfahrungen und vieles andere zu befragen, viele sehr interessante Antworten zu bekommen und außerdem Tipps, wie man einem blinden oder sehbehinderten Menschen genau helfen kann, falls er das möchte.
Auch dieses Jahr machte unsere Schule bei der Aktion „Kilo gegen Armut“ der „Young Caritas“ mit.
Dabei geht es darum, lang haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel für armutsbetroffene Menschen in Österreich zu sammeln.
Wir bedanken uns bei allen Schüler*innen und Lehrer*innen, die gespendet haben – und insbesondere bei der 4A und der Kollegin Bachner für die großartige Unterstützung.
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